30. Spieltag - Toller Saisonabschluss
SV Fortschritt Meißen West 1. - LSV Tauscha    4 : 1 (2:0)


Am letzten Spieltag traf unsere Erste auf den Landsportverein aus Tauscha. Es gab viele Gründe hier noch einmal alles reinzulegen, nicht zuletzt um die furchtbare Leistung um Hinspiel vergessen zu machen. Vor dem Spiel wurde Jens Kalkowski zu den alten Herren, und Andre Baumgart in Richtung Leuben verabschiedet. Beiden auch an dieser Stelle nochmal einen großen Dank, für ihren langjährigen Einsatz für Verein und erste Mannschaft!
Fortschritt begann das Spiel druckvoll und konnte schon in den Minuten 3 und 4 die ersten beiden Chancen durch Heinrich und Koppen verbuchen. Bereits in der 9. Minuten dann das 1:0 für Meißen. Rost passt den Ball wunderbar in die Tiefe, dort wird er Ball von Kerber erlaufen, der sich durchsetzt und den Ball in die Mitte passt. Dort muss Kapitän Heinrich nur noch den Fuß zur Führung reinhalten. In der Folgezeit ist Fortschritt weiterhin das spielbestimmende Team und erarbeitet sich weitere gute Chancen. Kerber zwingt Keeper Sven Lotzmann in der 12. min zu einer Glanztat und in der 26. min muss er nach einem Kerber Freistoß per Fußabwehr klären. Tauscha kam in den ersten 30-35 Minuten höchstens nach Standards zu Torchancen im Ansatz. In der 39. min sind sie dann aber beinahe im Spiel zurück. Kalkowski kommt im Strafraum zu spät und der Tauschaer wird klar getroffen. Obwohl er sogar noch weiterspielen will entscheidet SR Walther zurecht auf Elfmeter. Doch Maik Fischer ist in der Rückrunde vom Elfmeterpunkt nicht zu bezwingen. Wieder ist er in der richtigen Ecke und bereinigt die Situation.
Kurz vor der Pause, als keiner mehr damit rechnet gibt es dann sogar noch das Highlight der Partie zu bestaunen. Stanley Rost nimmt einen springenden Ball aus 25m in halbrechter Position direkt und trifft perfekt in den langen Winkel. Keine Chance für Tormann oder Gegenspieler. So ging es mit einer verdienten 2:0 Führung in die Pause.
Nach der Pause aber plötzlich ein völlig anderes Bild. Fortschritt bekommt keinen Zugriff mehr auf den LSV und die kommen zu immer besseren Chancen. In der 58. min geht der Ball noch haarscharf vorbei, doch in der 59. min und in der 63. min muss der überragende Fischer gleich zweimal 100%ige Torchancen vereiteln. Kurz darauf wird er leicht angeschlagen ausgewechselt und Baumgart kommt zum geplanten letzten Einsatz. In der 73. min dann aber doch der überfällige Anschluss. Einen Pass in die Tiefe kann Baumgart nicht erreichen, und die Tauschaer vollenden über 2 Stationen. Peter Ziesche schiebt am Ende ins leere Tor ein.
Nun begann nocheinmal das Zittern, schließlich konnte man bei einer Niederlage unter Umständen bis auf den 10. Platz zurückfallen. Doch in der 79. min ist die Messe gelesen. Kerber flankt in die Mitte, dort legt Braun etwas glücklich in die Mitte ab und Wießner steht am richtigen Fleck und nagelt den Ball aus kurzer Distanz unter die Latte. In der 86. min die nächste Chance das Ergebnis zu erhöhen. Der eingewechselte Siebert legt traumhaft per Hacke ab, doch Rost trifft den Ball mit Links nicht richtig. Nur 2 Minuten später macht er es aber besser. Wieder versucht er es aus den längeren Distanz und trifft diesmal per straffem Rechtsschuss aus 20m zum Traum - Endstand von 4:1.
So steht am Ende nicht nur dieser hohe Sieg, sondern auch ein mehr als versöhnlicher Saisonabschluss. Der siebte Tabellenplatz entspricht durchaus noch dem Saisonziel, und aufgrund des Verletzungspechs und der vorhanden Durststrecken in dieser Spielzeit kann man damit in jedem Fall zufrieden sein. Darauf lässt sich für die nächste Saison aufbauen denn mit dem Kader und auch dem Trainerteam, die diesen Schlussspurt von 4 Siegen in Serie möglich gemacht haben, ist definitiv noch mehr drin!

Aufstellung:
Fischer (Baumgart), Wohs, Kalkowski, Boenke, Grafe, Rost, Braun, Koppen (Siebert), Heinrich (C), Kerber (Theurich), Wießner

Tore:
1:0 Heinrich (9.)
2:0 Rost (45.)
2:1 (74.)
3:1 Wießner (77.)
4:1 Rost (88.)


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29. Spieltag - 1. Auswärtssieg in der Rückrunde
TSV Garsebach - SV Fortschritt Meißen West 1.    0 : 4 (0:2)


Am vorletzten Spieltag trat unsere Erste zum letzten Mal in dieser Spielzeit auswärts an. Man wollte unbedingt einen Sieg einfahren, denn auswärts stand in der Rückrunde noch kein einziger Punkt zugute. Man war aber gewarnt, schließlich trotzten die Garsebacher den Meißner in der letzten Saison ein 3:3 ab, und auch im Hinspiel war es eine knappe Kiste. Fortschritt reiste aber mit voller Kapelle an und hatte außerdem den Rückenwind der letzten Spiele.
Das Spiel begann zerfahren. Es gab viele Ballverluste und Ungenauigkeiten. Beide Mannschaften konnten kleinere Schussmöglichkeiten durch Heinrich auf der einen, und Seifert auf der anderen Seite verbuchen. In der 16. min stand es dann aber plötzlich 1:0 für Meißen. Ronny Kerber konnte sich auf rechts durchsetzen und in der Mitte drückte der Garsebacher Thomas Kerber den Ball relativ unbedrängt über die eigene Linie. Nun kam Fortschritt besser ins Spiel und drückte Garsebach in die eigene Hälfte. In der 30. min bringt ein schön vorgetragener Angriff das 2:0. Heinrich wird über rechts lang geschickt und passt den Ball punktgenau auf Kerber in die Mitte. Der macht es mindestens genausogut wie sein Garsebacher Namensvetter und vollendet aus kurzer Distanz.
Damit war schon in der 1. Halbzeit eine Vorentscheidung herbeigeführt, denn die Garsebacher bauten schon frühzeitig konditionell ab und konnten kaum Akzente nach vorne setzen. Schon früh in der 2. HZ machten die Domstädter dann entgültig den Sack zu. Stanley Rost köpft am kurzen Pfosten nach Heinrich-Ecke zum 3:0 ein. In der Folgezeit haben Heinrich und Schilde Großchancen das Ergebnis zu erhöhen und in der 60. min wird Rost klar im Strafraum umgesäbelt. Der SR sah allerdings keine Veranlassung zu pfeifen. In der 74. min dringt diesmal Engelmann in den Strafraum ein und es kommt zum Kontakt mit TW Fröbel - wieder kein Elfmeterpfiff, diesmal korrekt. Engelmann, der sonst gern einmal eine solche Entscheidung dezent hinterfragt, will sich diesmal kommentarlos wieder in die Defensive begeben, doch der SR packt plötzlich noch eine gelbe Karte wegen einer angeblichen Schwalbe aus. Unnötig und vor allem bitter für Engelmann, denn es war seine fünfte und er fehlt damit im letzten Heimspiel gegen Tauscha.
Doch es gibt auch noch etwas erfreuliches zu berichten, denn in der 77. min bekamen die ca. 70 Zuschauer den schönsten Angriff der Partie zu bestaunen. Stanley Rost schnappt sich den Ball auf Höhe der Mittellinie und spielt mit Heinrich einen doppelten Doppelpass. Das finale Zuspiel landet genau in der Schnittstelle und Rost vollendet gekonnt zum 4:0.
Weitere Chancen das Ergebnis zu erhöhen, blieben ungenutzt und auch Garsebach kam noch zu einigen Torabschlüssen. Die weiße Weste von Keeper Fischer konnten sie an diesem Tag aber nicht mehr ernsthaft gefährden.

Aufstellung:
Fischer, Engelmann (G), Kunitzsch, Boenke, Wohs, Siebert (Koppen), Braun (G), Rost, Heinrich (C), Kunitzsch, Kerber (Böhm), Schilde (Wießner)

Tore:
0:1 ET (16.)
0:2 Kerber (30.)
0:3 Rost (52.)
0:4 Rost (77.)


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28. Spieltag - Exzellente 2. Halbzeit bringt verdienten "zu null" Sieg gegen Angstgegner Strehla
SV Fortschritt Meißen West 1. - BSV Strehla    2 : 0 (1:0)


In diesem Spiel galt es, eine der schwächsten Saisonleistungen aus dem Hinspiel vergessen zu machen und die positive Tendenz der letzten Wochen mit einem Heimsieg zu bestätigen.
Meißen begann vom Anstoß weg zunächst sehr zielstrebig, hatte nach wenigen Sekunden bereits den ersten Eckstoß und wenig später durch Koppen per Kopf auch die erste nennenswerte Szene. Doch das Spiel verflachte anschließend, weil die Gäste einzig durch ihre robuste Spielweise auf Zerstören aus waren und die Triebischtaler keine Gegenmittel fanden. Ein gut gemeinter Distanzschuß von Heinrich und ein 35m-Freistoß von Kerber, welchen der Gästekeeper nicht festhalten konnte, waren Mitte der Halbzeit erwähnenswert.
Das Niveau sank im Verlauf der 1. Hälfte minütlich und so fiel der Führungstreffer kurz vor der Pause doch überraschend. Kerber hatte sich kurz hinter der Mittellinie das Leder zurechtgelegt und platzierte dieses millimetergenau auf den Kopf von Heinrich, welcher sich diese Gelegenheit nicht nehmen ließ und seine Farben in Führung brachte (44.`).
Hälfte 2 sah dann ein ganz anderes Fortschritt-Team, endlich wurde, auch durch die Einwechslung von Rost, Fußball gespielt, teilweise zelebriert, das Spiel ging fast ausschließlich Richtung Gästetor und natürlich blieben Chancen nunmehr keine Seltenheit.
Fast eine Kopie aus dem ersten Durchgang, Koppen per Kopf aus kurzer Distanz – den musste er machen, kurz darauf nach sehr schöner Stafette kommt die Kugel zu Schilde – in der 2. Hälfte endlich der gleichwertige Partner zum unermüdlich rackernden Capitano – sein Kopfstoß verfehlt um Zentimeter das Ziel, danach setzt sich Schilde gleich dreimal bis zur Grundlinie durch, seine präzisen Hereingaben finden jedoch keine Abnehmer, gut angelegte Distanzschüsse meistert ein ums andere Mal der Klassekeeper des BSV.
Bis zur 81. Minute, da versucht es Braun erneut aus 22 Metern und wirklich, die Kugel schlägt unhaltbar im Toreck ein – ein Traumtor und die Krönung der Leistungssteigerung des gesamten Teams nach dem Wechsel.
Kurz vor dem Ende hätte Wießner nach Zuckerpass von Rost noch auf 3:0 stellen und damit die Kräfteverhältnisse an diesem Nachmittag ein Stück weit korrekter abbilden können, vergab aber in dieser Situation aus Nahdistanz.
Nicht nur am Rande soll das zu null gewürdigt werden, leider eine Rarität in der Saison, den größten Anteil daran hatte der beste Spieler auf dem Platz, Ronny Kerber, der als Linksverteidiger über die gesamte Spielzeit eine tadelsfreie Leistung bot.
Man darf gespannt sein, inwieweit die Truppe die nächste Aufgabe in Garsebach meistert, konnte man in der Rückrunde doch noch nicht einen einzigen Auswärtspunkt erkämpfen.


Aufstellung:
Fischer, Engelmann, Schilde, Boenke, Braun, Siebert (ab 72. Wohs), Kijas (ab 46.Rost), Heinrich (C), Kunitzsch, Koppen (ab 81. Wießner), Kerber

Tore:
0:1 (12.)
1:1 Boenke (14.)
2:1 Kijas (66.)


26. Spieltag - Starke Kampfleistung bringt verdiente Revanche im Derby
SV Fortschritt Meißen West 1. - Grün Weiß Coswig    2 : 1 (1:1)


In einem rasanten und temporeichen Kampfspiel behielten die Domstädter hochverdient die Punkte in Meißen.
Dabei hatten eher die Gäste einen Start nach Maß, als Scheithauer einen der zahlreichen Eckstöße in der Anfangsviertelstunde aus Nahdistanz umgeben von 6!!! Meißnern über die Linie drückte.
Die Reaktion der Platzherren erfolgte prompt, nach weitem Freistoß Engelmanns bugsierte Boenke das Leder artistisch über die Torlinie – Ausgleich und gespielt waren gerade einmal 15 Minuten.
In der Folgezeit blieben die Grün-Weißen jeweils bei Standards gefährlich, währenddessen die Triebischtaler durch feine Einzelleistungen von Felix Heinrich, der zweimal aus kurzer Distanz am exzellent reagierenden Gästekeeper scheiterte, auf die Führung hoffen durften. Angesichts des von beiden Mannschaften gezeigten äußerst bescheidenen spielerischen Niveaus in Durchgang eins war anzunehmen, dass das Team, welches als erstes etwas Spielkultur einbringt, wahrscheinlich als Sieger den Platz verlassen würde.
Zunächst scheiterte nach dem Wechsel der nun sehr agile Koppen nach feinem Zuspiel von Kijas freistehend, kurz darauf konnte eine Überzahlsituation nicht konsequent abgeschlossen werden (60.). Doch das Team um Kapitän Heinrich wollte, das war unübersehbar und wurde Mitte der 2. Hälfte belohnt, Kijas hatte mit fulminantem Linksschuß !!! aus 18 m die Führung für seine Farben erzielt.
Von nun an wurde das Spiel ruppiger, eine Entwicklung die einzig dem ab diesem Zeitpunkt jegliche Übersicht verlierenden Spielleiter zuzuschreiben ist. War Heinrich kurz vor der Führung bei einem Vorstoß vom letzten Mann der Coswiger noch unfair gestoppt worden, eine Aktion für die GELB noch angemessen erschien, so wurde gleicher Spieler kurz nach der Führung nach langem Ball allein auf das Tor zustrebend, sowohl vom mitgelaufenen Verteidiger von hinten übel attackiert und vom heraus eilenden Torwart einfach über den Haufen gerannt. Wer nun regelgerecht den roten Karton erwartet hätte, sah sich nach minutenlanger Behandlung des Meißner Spielführers mit der Entscheidung auf Abstoß als Spielfortsetzung konfrontiert. Dies legte logischerweise einige Emotionen auf Seiten der Meißner frei, erfreulich dabei dass diese vordergründig darauf verwendet wurden, den kostbaren Vorsprung konsequent zu behaupten.
Dies gelang auch in der Schlussphase recht eindrucksvoll, die Fortschrittdeckung hatte sich schon lange auf die stupiden langen Bälle der Gäste eingestellt und ließ im Gegensatz zu mancher Endphase der jüngeren Vergangenheit nichts mehr anbrennen. Kerber hätte nach Braun-Ablage sogar noch auf 3:1 stellen und damit das Chancenverhältnis etwas korrekter abbilden können, scheiterte jedoch aus 13m an der Latte.
So geht man mit einem Sieg in die 3-wöchige Pause um dann im Endspurt den wieder eroberten einstelligen Tabellenplatz zu sichern und möglichst mit einer kleinen Serie einen positiven Saisonabschluss zu erreichen. Die Indizien dafür, dass dies gelingen könnte, mehren sich…

Aufstellung:
Fischer, Engelmann (GK), Böhm (ab 78. Schilde), Boenke, Wohs (GK), Braun, Siebert (ab 52. Kerber), Kijas, Heinrich (GK), Kunitzsch, Koppen,

Tore:
0:1 (12.)
1:1 Boenke (14.)
2:1 Kijas (66.)


25. Spieltag - Gut geschlagen, trotzdem deutlich verloren
Lommatzscher SV - SV Fortschritt Meißen West 1.    4 : 1 (2:1)


Da im Vorfeld des Spiels in Personalangelegenheiten für den Rest der Saison und womöglich darüber hinaus Klarheit geschaffen wurde, war die Voraussetzung, sich nur auf den Fussball zu konzentrieren, schon mal gegeben.
Gegen den haushohen Favoriten wollte man von vornherein auch offensiv den einen oder anderen Akzent setzen. Dies gelang zunächst gut, begünstigt durch eine erstaunliche Passivität des Tabellenführers, schloss Heinrich eine schnelle Kombination über Siebert und Schilde aus 14m Mittelstürmerposition zur Führung ab (8.‘). Allerdings und zum Entsetzen der Triebischtaler hob der Assistent die Fahne und äußerte damit eine Meinung, die er exklusiv hatte im weiten Rund der LSV-Arena. Im Gegenzug fiel der insgesamt umsichtig agierende Schieri auf eine feine Schauspieleinlage von J. Wolf herein und entschied auf Freistoß, in dessen Folge Beier die Schlafeinlage in der FWM-Innenverteidigung zur Führung nutzte.
Nur wenig später der Ausgleich, Boentke wuchtete einen Eckstoß von Heinrich per Kopf unhaltbar zum Ausgleich (15.‘). Eine Kopie dieser Situation mit wiederum Beier als Schützen führte dann auf der anderen Seite zur erneuten Führung für die Gastgeber (25.‘).
Die 10 Minuten vor der Pause boten dann die abwechslungsreichste Phase im Spiel, zunächst scheiterte Siebert mit Schrägschuß nur knapp am Außennetz und damit am erneuten Ausgleich, im Gegenzug verschätzte sich Fischer eklatant ohne Folgen, ein Heinrich-Freistoß strich knapp am Pfosten vorbei und schließlich fand Schilde im LSV-Keeper nach beherztem Solo seinen Meister. Die 2. Hälfte ist dann relativ schnell beschrieben, Meißen konnte nicht an den guten Vorpausenauftritt anknüpfen, permanent lange Bälle führten nicht ansatzweise zu Abschlussaktionen, der LSV hingegen verdiente sich die Führung und damit den Sieg quasi nachträglich, zunächst begünstigt durch ein Eigentor von Böhm und schließlich durch einen präzisen Kopfstoß von J. Wolf eine Viertelstunde vor Ultimo.
Nennenswerte Aktionen der Gäste durch Solis von Heinrich und Schilde gegen Spielende waren leider nicht von Erfolg gekrönt.
Ergebnisunabhängig aus Meißner Sicht sollte die wiederholt über weite Strecken gezeigte geschlossene Teamleistung in den letzten Saisonspielen mit diesem Kader den ein oder anderen 3er erwarten lassen.

Aufstellung:
Fischer (ab 46.‘ Baumgart), Engelmann, Böhm, Boenke (G), Wohs, Braun, Siebert, Heinrich, Schilde, Kunitzsch, Koppen

Tore:
1:0 (11.)
1:1 Boenke (15.)
2:1 (25.)
3:1 (65.)
4:1 (75.)


24. Spieltag - Endlich wieder 3 Punkte
SV Fortschritt Meißen West 1. - TSV Radeburg    2 : 1 (1:0)


Nach nur einem Punkt aus den letzten 6 Spielen sollten gegen die auswärtsstarken Zillestädter auf Biegen und Brechen die 3 Punkte in der Kreishauptstadt verbleiben.
Das Mittelfeld – nominell verstärkt – hatte dafür Sorge tragen, schnelle und präzise Vorstöße des Gegners im Ansatz zu unterbinden und um es vorwegzunehmen, dies gelang nahezu während der gesamten Spielzeit, einzig ein Torschuss aus Mittelstürmerposition Mitte der 2. Halbzeit hatte die Bezeichnung Torchance aus dem Spiel heraus für die Gäste verdient. Meißen diktierte nach einigem Abtasten zunehmend das Spiel ohne dabei selbst für spielerische Glanzlichter sorgen zu können. Ein vehementer 18m-Kracher von Kijas, nicht festzuhalten vom gut aufgelegten Gästekeeper war nach einer Viertelstunde der erste Höhepunkt. Danach folgten einige Freistoßsituationen meistens für die Gastgeber, bei welchen es aber jeweils an der notwendigen Konsequenz im Abschluss mangelte.
In der 38. min dann der Galaauftritt des bis dahin kaum in Erscheinung getretenen Meißner Sturmführers Schilde, der einen langen Ball mit der Aufnahme an seinem verdutzen Gegner vorbeilegte und aus gut 20m unhaltbar einschob.
So ging es mit einer hochverdienten Führung in die Pause und auch die 2. Halbzeit begann nach Maß, Wießner und Koppen setzten gegen 3 Verteidiger einfach mal konsequent nach und Letzterer konnte aus Nahdistanz vollenden (50.).
Als sich wenig später die Gäste durch gelb-rot für ihren Kapitän noch selbst dezimierten, schien angesichts der bis dahin harmlosen Offensivleistung und der herrschenden Temperaturen mehr als eine Vorentscheidung gefallen.
Der Spielverlauf schien dies zunächst auch zu bestätigen, jedoch wurden zahlreiche vorhandene Konterchancen durch ungenaue Spielweise und teilweise klägliche Abschlusshandlungen ausgelassen.
So kamen die Gäste in der 81. Spielminute zu einer an sich harmlosen Freistoßmöglichkeit, doch fand der Ball aus gut und gerne 30m halblinker Position flach getreten zum Entsetzen der Gastgeber den Weg ins Tor.
Die Erlebnisse der Vorwoche, als man in der Schlussphase noch sicher geglaubte Punkte hergab, waren sofort parat und die aufkommende Unsicherheit spürbar. Ungeachtet dessen konnte man das Geschehen bis zur Schlußminute wieder vermehrt in die gegnerische Hälfte verlagern – bis zur Schlußminute… Da entschloss sich ein Gästespieler, das Leder einfach mal in den Fortschritt-Strafraum zu schlagen, eine Berührung im Luftduell mit Meißens Siebert und folgender Theatralik des TSV-Angreifers veranlassten den konstant kleinlich pfeifenden Schiedsrichter Schlums auf den Punkt zu zeigen. Allerdings stand wohl der Fussballgott dem Radeburger Schützen bei und veranlasste diesen, die Kugel über das Tor zu befördern…
Alles gut – 3 Punkte bleiben insgesamt verdient in Meißen, die Leistung bis zur Dezimierung der Gäste war angesichts der Sieglosserie in Ordnung. Was danach kam, darüber werden sich die Verantwortlichen Gedanken machen müssen.

Aufstellung:
Fischer, Engelmann, Böhm, Boentke, Wohs, Braun (G) (ab 68. Siebert), Kijas (G), Heinrich, Schilde (ab 77. Kunitzsch), Koppen, Wießner (ab 61. Rost)

Tore:
1:0 Schilde (37.)
2:0 Koppen (55.)
2:1 (81.)


23. Spieltag - Hinspielkopie ohne Happy End
SG Kreinitz - SV Fortschritt Meißen West 1.    2 : 1 (0:0)


Am vergangenen Sonntag ging es für unsere Erste nach Kreinitz. Die Kreinitzer erleben bisher, ähnlich wie Fortschritt, eine Saison mit zwei völlig unterschiedlichen Runden. Nach einer schlechten Hinrunde hat man sich gefangen und punktet nun regelmäßig. Unsere Erste hingegen kann nach dem guten Rückrundenauftakt mit zwei Heimsiegen nicht mehr gewinnen.
Im Hinspiel war es ein ausgeglichenes Spiel auf unterstem Niveau mit einer Menge Dramatik in den letzten 10 Minuten. 2:2 hieß es damals. Ersatzgeschwächt hatte man sich an diesem Wochenende vorgenommen vor allem kämpferisch dagegenzuhalten. Dies gelang auch über weite Strecken, dafür war das Spielniveau fast noch schlechter als im Hinspiel. In der gesamten ersten Halbzeit entstanden Torchancen nur im Ansatz, die Keeper mussten auf beiden Seiten kaum eingreifen. Erst in der 60. min zeigte Maik Fischer zum ersten mal seine Klasse und lenkte einen straffen Schuss zur Ecke. Zu diesem Zeitpunkt hatten allerdings leider schon Spieler von beiden Mannschaften das Spielfeld verletzt verlassen müssen.
In der 78. min werden dann die Meißner Bemühungen in Richtung SG-Tor belohnt. Eine Hereingabe von Schilde erreicht Johannes Koppen, doch dieser wird per Schubser von hinten am Abschluss gehindert - Elfmeter. Felix Heinrich schnappt sich den Ball und verwandelt mithilfe des Innenpfostens zur Führung. Im Hinspiel hatte ebenfalls Heinrich in der 80. min zur Führung getroffen. Daraufhin bekamen die Kreinitzer auf einmal gute Chancen, und so war es auch diesmal. Nur eine Minute später nutzt wieder einmal Rene Kögler eine Unstimmigkeit per Kopfball - Lupfer zum Ausgleich. Kurze Zeit später kann er nur durch ein Foul von TW Fischer gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter will er selbst verwandeln, doch Maik Fischer pariert in ganz großer Manier seinen zweiten Strafstoß in Folge.
Ein Unentschieden wäre wohl auch das gerechteste Ergebnis gewesen, doch danach wird nunmal kein Ergebnis ermittelt. In der letzten Minute der Nachspielzeit ist es wieder ein langer Ball der den gesamten Abwehrverbund schlecht aussehen lässt und Rene Kögler nutzt dies eiskalt um den Sieg für die Kreinitzer klarzumachen.
Nach diesem Spielverlauf ein ganz bitteres Ergebnis, doch ich bin mir sicher das mit einer solchen mannschaftlich geschlossenen, kämpferischen Leistung nächste Woche im Heimspiel gegen Radeburg gepunktet wird.

Aufstellung:
Fischer - Wohs, Böhm, Herzog (Theurich), Engelmann, Kijas, Braun, Koppen, Heinrich, Boenke, Schilde

Tore:
0:1 Heinrich (78. FE)
1:1 (79.)
2:1 (90.+3)

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22. Spieltag - Dritte Niederlage in Folge
SV Fortschritt Meißen West 1. - TuS Weinböhla    1 : 2 (0:2)


Knapp 100 Zuschauer fanden sich am letzten Samstag auf dem Juteplan ein, um das Derby zwischen Fortschritt und Weinböhla zu beobachten. Im Hinspiel war es noch das Duell zwischen dem Ersten und dem Zweiten, doch im Gegensatz zu Weinböhla konnte Fortschritt die gute Anfangsphase der Saison nicht fortsetzen.
Nach den vielen Enttäuschungen in den letzten Spielen, war es den Meißnern anzumerken, dass man heute unbedingt was holen wollte. Die ersten 20 Minuten wurde das Spiel kämpferisch dominiert und die Weinböhlaer wurden tief in der eigenen Hälfte gestört. Doch auch die Weinböhlaer kamen durch ihre junge und schnelle Offensivabteilung immer wieder zu Akzenten nach Vorne. Doch klare Torchancen gab es auf beiden Seiten kaum. Mitte der 1.HZ kam aber dann der TuS immer besser ins Spiel. In der 24. min konnte Fortschritt noch im Verbund eine brenzlige Situation bereinigen, doch nur 2 Minuten später ging Weinböhla in Führung. Nach einem langen Abschlag von TuS-Keeper Seelig verschätzte sich Böhm und Erik Müller vollendet das Geschenk sehenswert per Heber zum 1:0. Meißen ließ nun immer mehr nach und nach einer weiteren guten Kopfballchance kann Weinböhla in der 33. min die Führung verdoppeln. Nach einer unübersichtlichen Situation kann Maik Fischer den Ball vorerst klären, verliert dann aber ein wenig die Orientierung und Tom Kaiser trifft per Kopfball-Heber zum 2:0. Bis zur Halbzeit macht dann der TuS das Spiel und hat weitere Möglichkeiten die Führung auszubauen. Fortschritt konnte in Halbzeit 1 bezeichnenderweise fast nur durch lange Einwürfe von Ronny Keber Gefahr heraufbeschwören.
Nach der extrem enttäuschenden ersten Halbzeit hielt Fortschritt im zweiten Durchgang wieder besser dagegen, doch die Weinböhaler verteidigten ihren Vorsprung geschickt. Erst in der 65. min kommt es zur ersten herausgespielten Torchance, doch der eingewechselte Steve Schilde macht in aussichtsreicher Position einen Haken zuviel. Doch zwei Minuten später probiert es Ronny Kerber endlich mal aus der zweiten Reihe und offenbart damit die Schwächen des TuS-Schlussmanns. Aus 25m und halbrechter Postion geht der Ball unter mithilfe von Keeper und Pfosten ins Netz. Fortschritt versuchte nochmal alles, allerdings fehlten einfach die Mittel um Weinböhla richtig zu gefährden. Einzig in der 76. min ist es wieder Kerber der es aus 20m versucht, doch diesmal pariert Enrico Seelig den guten Schuss stark.
Schließlich gewinnt Weinböhla ohne eine klare Torchance im zweiten Durchgang, für Meißen war die Hypothek der ersten Halbzeit am Ende zu groß. Weinböhla machte die Tore und nimmt deshalb nicht unverdient alle 3 Punkte vom Juteplan mit. Für Fortschritt geht der Blick nach nur einem Punkt aus den letzten 5 Spielen weiter nach unten, und gegen die direkten Konkurrenten in den nächsten 2 Spielen muss einfach wieder gepunktet werden.

Aufstellung:
Fischer - Braun, Böhm, Boenke, Engelmann, Kijas (Wohs), Koppen, Kerber, Heinrich, Rost, Siebert (Schilde)

Tore:
0:1 (26.)
0:2 (33.)
1:2 Kerber (67.)

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21. Spieltag - Abwärtstrend geht weiter
Traktor Priestewitz - SV Fortschritt Meißen West 1.    2 : 1 (0:0)


Am vergangenen Wochenende ging es mit viel Hoffnung nach Priestewitz, denn das Hinspiel hatte man recht überzeugend mit 3:0 gewinnen können. Bei zum teil extrem stürmischen Bedinungen hatten dafür diesmal die Priestewitzer das bessere Ende für sich.
Das Spiel begann wieder einmal zerfahren, die Traktoristen wussten aber die Vorteile ihres großen Platzes auszunutzen und erzielten so ein klares Übergewicht. Immer wieder spielten sie sich zur Grundlinie durch, waren aber in der letzten Aktion viel zu ungenau. In der 22. min verzeicheneten sie dann die erste gute Möglichkeit, der straffe Schuss landet allerdings am Außennetz. In Minute 36. kann Heinrich dann das Spielgeschehen auf den Kopf stellen. Von Braun freigespielt, lässt er zwei Priestewitzer alt aussehen, scheitert dann allerdings frei an Schlussmann Weber. Nur eine Minute später dann die Großchance für Priestewitz. Im Strafraum bekommt Herzog den Ball an die Hand und der SR entscheidet auf Elfmeter. Fortschritt Keeper Fischer hat aber die Ecke geahnt, taucht sensationell ab und kann so den eigentlich nicht schlecht geschossenen Strafstoß entschärfen. Doch auch diese Aktionen brachten keinen Ruck durch die erste Männermannschaft des SV Fortschritt.
Zu Beginn von Halbzeit 2 sind es wieder die Priestewitzer, die nun mit Rückenwind auf die Führung drücken, und in der 57. min dafür belohnt werden. Die Gästeabwehr präsentiert sich sträflich passiv und Andreas Apitz nutzt den kleinen Stellungsfehler des sonst ganz starken Maik Fischer aus - er schießt den Ball in die, zu weit offen gelassene, kurze Ecke. Ein klassisches Gegentor an dem alle ihren Anteil haben. In der 60.min hat Fortschritt dann aber nach einem schönen Spielzug die riesige Chance zum Ausgleich, doch Ronny Kerber braucht viel zu lange, und scheitert am Ende mit dem schwachen Rechten am Tormann. 10 Minuten später sind dann wieder die Traktoristen an der Reihe: Kurt Pallmann marschiert durch die Meißner Abwehr wie durch Slalomstangen und legt ab auf einen mitgelaufenen Teamkollegen, der aber verstolpert den Ball. Doch schon in der 73. min nahezu eine Kopie. Wieder sehen die Fortschritt - Verteidiger aus wie Trainings-Hütchen und diesmal machen es die Hausherren besser.
Nun hatten eigentlich alle mit dem Spiel abgeschlossen, doch die Priestewitzer brachten sich selbst noch einmal in die Bredouille. Nach einem unnötigen Foul im Strafraum gibt es Elfmeter für Fortschritt. Ronny Kerber tritt an, doch wie schon gegen Radebeul geht der Ball am Tor vorbei. Doch noch immer ist das Spiel nicht entschieden. In der 86. min nutzt Michael Braun einen Katastrophen-Pass der Priestewitzer Abwehr zum Anschlusstreffer und in der Nachspielzeit hat dann Siebert plötzlich die riesige Chance zum Ausgleich, doch auch er scheitert aus kurzer Distanz freistehend an Mark Weber. Wieder hatte die Priestewitzer Abwehr unnötigerweise gepatzt.
Unglaublich, was trotz dieses Auftrittes und der Priestwitzer Doppelführung am Ende noch möglich war, doch der Sieg für die Hausherren geht in Ordnung. Fortschritt muss sich endlich wieder von der ersten Minute so präsentieren, wie bei der Aufholjagd in der Schlussviertelstunde. Den der Erfolg kommt nur über den Einsatz und den Willen zurück.

Aufstellung:
Fischer - Braun, Herzog, Böhm, Engelmann, Kijas, Koppen (Theurich), Kerber, Wohs (Schilde), Siebert, Heinrich

Tore:
1:0 (57.)
2:0 (73.)
2:1 Braun (86.)



20. Spieltag - Heimserie gerissen
SV Fortschritt Meißen West 1. - SC Riesa    0 : 6 (0:5)


Mit einer gehörigen Portion Respekt ging es in diese Partie, dachte man an die Partie im Hinspiel, in der man mit mehr Glück als Verstand einen Punkt aus Riesa mitnehmen konnte. Die Mannen vom SC hatten in der Hinrunde allerdings einige Partien, in denen sie hauptsächlich an der eigenen Chancenverwertung scheiterten. Trotzdem konnten sie in anderen Spielen beispielsweilse den TSV Radeburg und den 1. FC Radebeul mit 8:0 abfertigen.
In den ersten Minuten konnte man nun den Eindruck gewinnen, dass es einen ähnlichen Ausgang wie im Hinspiel geben könnte. Die Riesaer kontrollierten Ball und Gegner, spielten sich Torchancen heraus, doch sie scheiterten entweder am Pfosten, am Schlussmann oder an der eigenen Zielgenauigkeit. Doch irgendwann rutschte dann doch einer rein... nach einer Ecke bekommt Fortschritt den Ball nicht raus und Roman Kunze hat keine große Mühe den Ball im Tor zu versenken. Auch dieses Gegentor wies gewisse Parallelen zum Hinspiel auf, doch damit war es dann auch vorbei. Der SC zeigte sich an diesem Tag deutlich kaltschnäuziger und zog bis zur Pause auf 5:0 und man konnte nur noch schwer hoffen, das es nicht ein neues höchstes Ergebnis in dieser Spielzeit geben würde. Schon zur Halbzeit war eigentlich klar, dass es wahrscheinlich die höchste Heimniederlage der letzten Jahre für Fortschritt geben würde. Enttäuschend war neben dem Ergebnis vor allem die Art und Weise der Laufbereitschaft und des Zweikampfverhaltens.
In der zweiten Halbzeit konnte sich Fortschritt dann ein bisschen berappeln und auch ein paar Akzente nach vorne setzen, doch den Ton gaben weiterhin die Riesaer an. In der 67. Minute machten sie dann, nach einem schön herausgespielten Konter, sogar das halbe Dutzend voll. Danach schalteten sie ein paar Gänge zurück und so blieb es am Ende bei der, auch in dieser Höhe verdienten, 0:6 Niederlage gegen die spielerisch eindeutig stärkste Mannschaft der Kreisoberliga. Trotzdem muss man sich vor allem zuhause mit einer anderen kämpferischen Einstellung präsentieren, dann stört sich keiner lange an einer Niederlage gegen eine Mannschaft wie den SC Riesa.

Aufstellung:
Fischer - Braun, Herzog, Boenke, Engelmann, Kijas, Koppen (Rost), Kerber, Heinrich, Siebert (Wießner), Schilde

Tore:
0:1 (20.)
0:2 (22.)
0:3 (35.)
0:4 (42.)
0:5 (43.)
0:6 (67.)

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19. Spieltag - Gerechte Punkteteilung
SV Fortschritt Meißen West 1. - SG Canitz    1 : 1 (0:1)


Nach 4 Siegen aus den ersten Pflichtspielen war es in der Hinrunde die SG Canitz, die den Meißnern die erste Saisonniederlage beibrachten. Die Gelb- Schwarzen konnten sich damals nach einem über weite Strecken engen Spiel mit 4:1 durchsetzen. Doch die Fortschritt - Elf hatte auch allen Grund mit breiter Brust anzutreten, denn in dieser Saison hat es noch keine Mannschaft geschafft alle 3 Punkte vom Juteplan mitzunehmen. Taktisch erwartete man, dass die SG Canitz mit vielen langen Bällen und vor allem mit Kontern zu operieren versucht. So stärkte Coach Riedel die Viererkette mit den kopfballstarken Böhm und Braun.
Das Spiel entwickelte sich fast vollständig den Erwartungen entsprechend. Beide Mannschaften beschränkten sich weitesgehend auf das Mittel der langen Bälle und diese kamen aufgrund der fehlenden Präzision und des nassen Kunstrasens so gut wie nie an. Die erste Chance hatte dann in der 7. Minute Fortschritt, allerdings parierte der sehr gute Schlussmann Alexander Plach den Freistoß von Ronny Kerber stark per Fußabwehr. Nur eine Minute später melden sich die Canitzer zu Wort. Über rechts wird schnell gespielt und in der Mitte verpasst Mario Lehmann die scharfe Hereingabe nur ganz knapp. In der 22. Minute gab es dann den ersten "Riesen" der Begegnung. Eine harmlose Flanke wird von Herzog an den Rücken von Böhm befördert, und in der Folge kommt ein Canitzer völlig frei aus 5m zum Abschluss, doch auch Fortschritt hatte an diesem Tag einen starken Hüter zwischen den Pfosten. Maik Fischer klärt den Abschluss mit einem fantstischem Reflex. In den nächsten 20 Minuten bot das Spiel viel Magerkost. Ansätze von Chancen entstanden fast nur nach Standards. In der 43.Minute zeigten dann aber die Schwarz-Gelben warum sie in dieser Saison so weit oben stehen. Hinten wird kaum etwas zugelassen und bei Ballverlusten des Gegners suchen sie blitzschnell den Weg nach vorn. So auch in dieser Situation. Ein Pass in die Schnittstelle der Viererkette, und David Valz ist allein durch. Er wartet lange mit dem Abschluss und schiebt dann überlegt ins kurze Eck.
So ging es zum vierten Mal in Folge mit einem Rückstand in die Kabinen, doch in den vorherigen 3 Fällen konnte man immer zumindest noch ausgleichen und 2x die vollen 3 Punkte mitnehmen. In der 48. Minute hat aber zuerst Canitz die große Chance zur Vorentscheidung. Wieder ist es so ein Pass in die "Schnittstelle" den Fischer noch entschärfen kann, doch Matti Mischke kommt aus 20m frei zum Abschluss. Er versucht es aber mit einem Lupfer der allerdings viel zu lässig angesetzt ist und deutlich übers Tor geht. In der 60. Minute ist es dann aus Meißner Sicht so weit. Boenke schirmt einen Ball im Strafraum stark ab und legt in den Rückraum ab. Dort kommt Käpt'n Koppen zum Schuss. Der Ball wird noch abgefälscht und schlägt zum 1:1 ein - keine Chance für Plach. In der 70. Minute haben dann die mitgereisten Canitzer Anhänger schon den Torschrei auf den Lippen, der Canitzer Abschluss landet allerdings nur von hinten am Tornetz. Die Canitzer hatten in der Schlussphase nichts mehr zuzusetzen und so waren es die Rot-Weißen die sogar noch die Chancen besaßen den Sieg zu holen. In Minute 75 setzt sich Kerber auf links durch und bringt den Ball hart zur Mitte. Dort verpassen gleich zwei Meißner. Und in der 83. Minute sahen dann die Anhänger von Fortschritt den Ball schon fast im Netz. Wieder legt Boenke den Ball in den Rückraum ab und diesmal kommt Engelmann frei zum Abschluss. Sein technisch sauberer Schuss landet aber nur am Innenpfosten.
Am Ende geht das Unentschieden aber völlig in Ordnung. Sowohl nach Spielanteilen, als auch nach Torchancen eine völlig ausgeglichene Angelgenheit und ein Punkt mit dem beide Mannschaften leben können.

Aufstellung:
Fischer - Braun, Herzog, Böhm, Engelmann, Kijas, Koppen, Kerber, Wohs, Boenke, Winkler

Tore:
0:1 (43.)
1:1 Koppen (60.)

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18. Spieltag - Keine Punkte in Gröditz
FV Gröditz - SV Fortschritt Meißen West 1.    4 : 2 (2:1)


In den letzten 2 Jahren reiste man aus Gröditz immer sowohl punkt- als auch torlos ab. Coach Riedel musste deshalb in der voran gegangenen Trainingswoche feststellen, dass kaum einer, angesichts der angespannten Personallage, an etwas Zählbares glaubte. Doch auch die Gröditzer hatten eine Menge Druck. Die Ansprüche gehen in Gröditz in Richtung Bezirksliga, und nicht Tabellennachbar von Fortschritt Meißen. Es war also durchaus auch möglich hier auf dem Gröditzer Hartplatz zu punkten.
Dies bestätigte sich sofort in der ersten Minute. Steve Schilde nutzte ein Missverständnis in der Abwehr des FV und netzte souverän zum 1:0 ein. Doch die gute Ausgangslage hielt nicht lange an. Der, ansonsten vor allem auf der Linie, sehr gut aufgelgte Andre Baumgart ließ einen scharfen Freistoß prallen. Der erste Nachschuss landet glücklicherweise am Pfosten, doch dann steht Steffen Hoffmann goldrichtig und schiebt ein. Die Gröditzer übernahmen in der Folgezeit das Kommando und diktierten das Tempo. Allerdings hält Baumgart in zwei Szenen glänzend. Höchstgradig unverständlich deshalb das Stellungsspiel des Meißner Defensivverbundes in der 32. Minute. Nach einem eigenen Abstoß rückt die Abwehr fast bis zur Mittellinie auf. Der FV hat kaum Mühe den Ball abzufangen, und nutzt den riesigen Raum in der Fortschritt - Hälfte. Wieder ist es Hoffmann, der nach dem schnellen Konter nur den Fuß reinhalten muss.
Trotz dieses Halbzeitrückstandes war hier immer noch alles drin. Für Fortschritt völlig ungewohnt, war es an diesem Samstag die in den letzten Jahren so souveräne Gröditzer Abwehr, die einen schlechten Eindruck hinterließ. Und nur 3 Minuten nach Wiederanpfiff war der Ausgleich schon geschafft. Die Gröditzer verteidigen nur halbherzig und Johannes Koppen versenkt den hoppelnden Ball aus 18m im rechten Angel - eine Mischung aus Bogenlampe und Sonntagsschuss. Doch wie auch schon beim ersten eigenen Treffer hält die Freude keine 5 Minuten. Nach einem Eckball steht ausgerechnet wieder Steffen Hoffmann völlig frei und hat keine Mühe zum dritten Tor des Tages einzuköpfen. Sehr schlampige Abwehrarbeit, bedenkt man das Hoffmann der mit Abstand gefährlichste Angreifer der Grün-Weißen ist. In den Schlussminuten schaffen es die Meißner kaum, aussichtsreiche Torgelegenheiten zu erspielen und in der 81. Minute macht Gröditz dann verdient den Sack zu. Wieder ist es ein Standard, und wieder hat Hoffmann seine Füße im Spiel. Diesmal ist es aber ein Meißner der den Ball letztendlich ins eigene Tor befördert. Kurios dann die 85. Minute: Felix Heinrich wird am Trikot gehalten und damit klar taktisch gefoult. Der SR macht keine Anstalten eine Karte zu ziehen, also weist Heinrich ihn auf die Regel hin. Infolgedessen zeigt der Schiri beiden eine Gelbe - bitter für Fortschritt, denn es ist war die "Fünfte" für Heinrich.
Am Ende behält Gröditz die Punkte verdient zuhause, doch das Spiel hat auch gezeigt das in jedem Spiel etwas drin ist. Es muss wieder mehr füreinander gekämpft und auch an die eigenen Stärken geglaubt werden,denn schon in der nächsten Wochen wartet mit der SG Canitz das momentan best aufgelegteste Team der Liga.

Aufstellung:
Baumgart - Wohs, Herzog, Engelmann, Theurich (Fischer), Braun, Koppen, Kerber (Kunitzsch), Heinrich, Schilde, Kijas

Tore:
0:1 Schilde (1.)
1:1 (5.)
2:1 (32.)
2:2 Koppen (48.)
3:2 (51.)
4:2 ET Kijas (81.)

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17. Spieltag - Heimseire hält
SV Fortschritt Meißen West - 1. FC Radebeul    2 : 1 (0:1)


Mit einer ähnlichen Personalsituation wie in der Vorwoche ging es auch in dieses Spiel. Die vielen Auswärtsfahrten in der Hinrunde zahlen sich jetzt aus und so war die Chance da, gegen das Kellerkind aus Radebeul 3 weitere wichtige Punkte zuhause einzufahren und die Heimserie weiter am Leben zu erhalten. Doch wie schon in der Vorwoche war es der Gast der deutlich besser ins Spiel kam. So nutzten sie schon in der 10. min die erste wirkliche Torchance des Spiels. Nach einem eigentlich klaren Foul eines Meißners wollte Ronny Kerber den Freistoß ausführen. Der SR hatte aber richtigerweise auf Freistoß Radebeul entschieden. Die Hintermannschaft von Fortschritt ließ sich von dieser Verwirrung anstecken und die Mannen vom 1. FC führten den Freistoß schnell aus. Über 3 Stationen ging es dann zum Tor: Von rechts wird der Ball scharf eingegeben, in der Mitte steigt Gerstenberger geschickt über den Ball und Robert Damann muss nur noch einschieben. Schon 7 Minuten später dann die riesige Chance die Führung deutlicher zu gestalten, doch Paul Gerstenberger scheitert freistehend am linken Torpfosten. Fortschritt zeigte sich in der 1. Halbzeit ziemlich schwach, und konnte nur einen gelungen Spielzug vortragen. Über rechts wird direkt gespielt, doch Radebeul-Schlussmann Juen pariert den Linksschuss von Ronny Kerber sicher zur Ecke.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich zunächst nichts am Bild. Unseren Mannen gelang nach vorn nicht viel, die meisten Bälle gingen schon im Mittelfeld verloren. Durch eben einen solchen Ballverlust bringt sich Benni Theurich in der 51. min selbst in Bedrängnis. Infolge dessen säbelt er den Radebeuler Angreifer um und sieht dafür zurecht gelb - Glück allerdings, dass der SR das Spiel sofort unterbrach, denn vermutlich wäre ein weiterer Angreifer durch gewesen. Doch der 1. FC hatte sein Glück schon in der 59. Minute erneut selbst in der Hand. Wieder kombinierten sie sich schön über rechts zur Grundlinie, Pass in den Rückraum, doch Daniel Wohs kann sowohl den ersten Abschluss als auch die zweite Chance mit Glück und Geschick auf der Linie klären. So kam es für die Radebeuler, wie es oft in einer solchen Situation kommt. In der 62. min verwertet Steve Schilde einen Seitenwechsel von Kerber sehenswert aus 16m zum Ausgleich. Und nur eine Minute später ist erneut Schilde der entscheidende Mann. Er tankt sich zur Grundlinie durch und passt in die Mitte, wo der 5 Minuten früher eingewechselte Tom Boenke zur Führung einschiebt. Das Spiel hatte sich nun völlig gedreht und Fortschritt war in der Folgezeit bis zum Schlusspfiff die bessere Mannschaft. Die Radebeuler erholten sich von diesem Schock nicht mehr. Vielmehr hatte Fortschritt vor allem durch viele Standardsituationen die Chance das Spiel vorzeitig zu entscheiden. In der Nachspielzeit gab es dann sogar noch einen eher schmeichelhaften Elfmeter für Meißen. Der sonst sichere Ronny Kerber wollte es wohl zu genau machen und verzog völlig, so erübrigten sich weitere Diskussionen zu dieser Entscheidung.
Am Ende stehen erneut hart erkämpfte, und insgesamt nicht unverdiente 3 Punkte. Aber wie auch im Hinspiel hätten auch die Radebeuler ein bessere Ergebnis verdient gehabt.

Aufstellung:
Baumgart - Wohs, Herzog, Engelmann, Theurich, Braun, Koppen, Kerber, Wießner (Boenke), Schilde, Kijas

Tore:
0:1 (10.)
1:1 Schilde (62.)
2:1 Boenke (63.)

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16. Spieltag - Tolle Aufholjagd
SV Fortschritt Meißen West - Fortuna Leuben    4 : 3 (0:1)


Stark ersatzgeschwächt ging es am letzten Wochenende gegen Fortuna Leuben. Zu den diversen Langzeitverletzten gesellten sich nach dem Testspiel der Zweiten am Vortag zwei weitere Stammspieler. Außerdem fehlten zwei weitere Stammspieler wegen Sperre und Grippe. In der letzten Saison kassierte Fortschritt gegen die Fortuna zwei äußerst bittere, knappe Niederlagen. Im Hinspiel hingegen konnte man recht überzeugend mit 3:0 gewinnen, also wurden trotz der Personalsituation Hoffnungen auf einen Sieg gesetzt.

Doch zu Anfang waren es die Leubener die viel besser ins Spiel kamen. In den ersten zehn Minuten kamen die Meißner kaum aus der eigenen Hälfte heraus und Leuben konnte einige vielversprechende Chancen herausspielen. Die erste wirkliche Angriffsbemühung von Fortschritt führte dann aber direkt zum ersten großen Aufreger. Steve Schilde konnte sich mit einer Einzelleistung schön gegen 2 Gegenspieler durchsetzen und wurde im Strafraum klar sicht- und hörbar umgetreten. Der SR deutete aber sofort Weiterspielen an und auch sein näher stehende Assistent wollte nichts gesehen haben. Kurze Zeit später konnte Meißen dann die erste klare Torchance verbuchen. Braun lenkte einen scharf getretenen Freistoß aufs Tor, doch der Leubener Schlussmann Haubold parierte ganz stark. Allerdings wirkte er sonst im gesamten Spiel eher unsicher. In der 22. Minute war es dann aber die Fortuna die es schaffte das erste Tor zu erzielen, allerdings unter gütiger Mithilfe von TW Baumgart. Er verschätzte sich bei einem FS von der Mittellinie völlig und Sven Kotte hatte keine Mühe ins leere Tor einzuköpfen. Bis zur Halbzeit passierte dann nicht mehr viel.
In der zweiten Halbzeit gaben die Leubener die geschenkte Führung allerdings genauso freiwillig wieder her. Eine Flanke von Kerber köpfte ein Leubener Verteidiger völlig unbedrängt und unnötig ins eigene Tor. Genau auf diesem Niveau befand sich in der Folgezeit auch das gesamte Spiel. So konnte es kaum verwundern, dass wieder ein Geschenk für eine erneute Führung herhalten musste. Nach unglücklichem Stellungsspiel der Meißner Abwehr drang ein Leubener Angreifer in den Strafraum ein. Dort konnte er von Engelmann gestellt werden. Dieser klärte den Ball völlig fair und ohne Grätsche zur Ecke. Der SR sah dies genauso, doch diesmal hatte es besagter Assistent ganz genau gesehen und entschied auf Elfmeter. Dieser wurde erneut von Sven Kotte sicher verwandelt. Und nur 4 Minuten später kam es dann ganz dick. Statt den Ball zu klären versuchte Engelmann ihn abzuschirmen, verlor ihn dabei und Leuben nutzte dies eiskalt zur 3:1 Führung. Nun schien die Heimserie von Fortschritt (in dieser Saison noch ungeschlagen) zu reißen. Doch Fortschritt stemmte sich gegen die Niederlage und konnte das Spiel mit einer klasse Moral gegen die konditionell immer stärker abbauenden Leubener noch drehen. Zuerst nagelte Kerber den Ball mit dem vermeindlich schwächeren rechten von der Strafraumgrenze ins Eck und ließ TW Haubold nicht den Hauch einer Chance. Den Ausgleich besorgte dann Wießner per Abstauber. Der Fortuna- Torhüter ließ eine harmlose Flanke prallen und Patrick Wießner nutzte das erneute Geschenk. Der Siegtreffer war dann schließlich dem, in der zweiten Hälfte, überragenden Ronny Kerber vorbehalten. Er verwertete einen guten Spielzug über links per Direktabnahme aus kurzer Distanz. An diese kämpferische Leistung gilt es nun in den nächsten Wochen anzuknöpfen, um die personellen Schwierigkeiten auszugleichen.

Aufstellung:
Baumgart - Wohs, Herzog, Engelmann, Theurich, Braun, Koppen, Kerber, Wießner, Schilde, Siebert (Augustin)

Tore:
0:1 (22.)
1:1 ET (48.)
1:2 (64. FE)
1:3 (68.)
2:3 Kerber (70.)
3:3 Wießner (81.)
4:3 Kerber (87.)


14. Spieltag - Immerhin 3 Punkte
SV Fortschritt Meißen West - TSV Garsebach    2 : 1 (1:0)


Im Moment stimmt im Spiel der ersten Mannschaft nicht allzu viel. Trotz allem konnten an diesem Wochenende endlich mal wieder 3 Punkte geholt, und somit der starke Abwärtstrend in der Tabelle gestoppt werden. Gegen den bisher (wie in der Vorsaison) noch sieglosen Tabellenletzten TSV rückte der in der Vorwoche fehlende Ronny Kerber wieder in die Startformation zurück. Doch die Mannschaft ließ sich über weite Teile des Spiels die behäbige Spielweise der Garsebacher aufdrücken und kam kaum zu eigenen Chancen. Die beste Möglichkeit der ersten halben Stunde hatte dabei noch Kerber, doch er setzte einen Kopfball freistehend deutlich übers Tor. Die Garsebacher kamen ihrerseits zu vielen Standards rund um den Sechzehner, doch eigene Chancen konnten auch sie nur in Ansätzen verzeichnen. Passend zu diesem Spiel viel dann auch das 1:0. Nach einem Meißner Standard sind sich Torwart Fröbel und sein Vordermann uneinig, infolge dessen boxt der Tormann seinem Abwehrspieler, der gerade den Ball rausköpfen will, an den Hinterkopf und Ronny Kerber bedankt sich und schießt zur Führung ein. Kurze Zeit später ist dann Halbzeit.
In der zweiten Halbzeit kann Fortschritt mehr Zug zum Tor entwickeln und es entstehen mehr brenzlige Situationen. In der 62. Minute kann erneut Ronny Kerber einen in dieser Phase verdienten und beruhigenden Zwei-Tore Vorsprung herstellen. Ganz allein tanzt er die Garsebacher Abwehr aus und schiebt ein. Doch nur wenige Miunten später bestraft der Kerber des TSV die Schlafmützigkeit der Fortschritt- Abwehr eiskalt zum Anschlusstreffer. In der Folgezeit wirft Garsebach alles nach vorne, Meißen hat in der Folgezeit die Chancen alles klar zu machen, doch kurz vor dem Tor fehlt die Cleverness. So zeichnete sich in der Schlussphase vor allem Torwart Fischer aus. er musste zwar keine klaren Torchancen mehr zunichte machen, doch er strahlte vor allem bei Standards Sicherheit aus und ließ die Bälle nicht zu den lauernden TSV- Stürmern prallen.
Am Ende sind es 3 wichtige Punkte - mehr nicht!

Aufstellung:
Fischer - Wohs, Herzog, Kunitzsch (Engelmann), Boenke, Kijas, Wießner (Winkler), Kerber, Rost, Heinrich, Siebert (Kieback)

Tore:
1:0 Kerber (44.)
2:0 Kerber (62.)
2:1 (68.)


13. Spieltag - Schwacher Auftritt
BSV Strehla - SV Fortschritt Meißen West    1 : 0 (1:0)


Zu diesem Spiel gibt es nicht viel zu erzählen. Aus unerklärlichen Gründen erwischte Fortschritt wieder einmal ausgerechnet einen äußerst schlechten Tag wenn der Gegner BSV Strehla heißt. Von den letzten 4 Spielen gegen den BSV konnte man nur ein einziges Pünktchen ergattern und auch an diesem Samstag reichte für Strehla eine durchschnittliche Leistung um die 3 Punkte zu behalten. Passend dazu, dass das Tor des Tages nach einem Elfmeter fiel. Über diesen konnte man sich vielleicht streiten, doch letztendlich hatte man noch über 75 Minuten Zeit um dieses Missgeschick wieder grade zu biegen. Doch die erste wirkliche Torchance hatte man erst um die 70. Minute herum. Strehla hingegen kam immer mal wieder gefährlich vors Tor, doch der Abschluss war in allen Fällen genauso kläglich wie das Spiel beider Mannschaften. Der Unterschied zu Meißen war bloß, dass Strehla schon ein Tor geschossen hatte. Trotz der schwachen Leistung ergab sich in der 90. Minute sogar die große Chance zum Ausgleich für Meißen, doch das der Kopfball von Tom Boenke von der Unterkante der Latte wieder ins Spielfeld zurücksprang, passte ins Gesamtbild.

Damit findet man sich fürs Erste auf dem Siebten Tabellenplatz wieder. Gegen Garsebach am nächsten Wochenende zählen daher nichts anderes als 3 Punkte, um den Anschluss ans obere Tabellendrittel nicht vollständig zu verlieren.

Aufstellung:
Fischer - Wohs, Herzog, Boenke, Engelmann, Kunitzsch, Heinrich, Rost, Wießner (Theurich), Siebert, Kieback

Tore:
1:0 (13. FE)


2. Hauptrunde Kreispokal - Pflichtaufgabe erfüllt
SV Einheit Glaubitz - SV Fortschritt Meißen West    1 : 5 (1:2)


Alles andere als ein Weiterkommen wäre gegen den Vertreter aus der 1. Kreisklasse Staffel 2 eine riesige Blamage gewesen. Trotzdem vermisste man in den ersten Minuten vor allem das Wissen um die eigene Überlegenheit. Zu viele Bälle wurden überhastet halbhoch in die Spitze gespielt, und es sprangen kaum zwingende Gelegenheiten heraus. So war die Führung für die Gastgeber in dieser Phase nicht unverdient. Der, den ersten Eindrücken nach, beste Fußballer in den Reihen der Glaubitzer konnte nach äußerst unglücklichem Abwehrverhalten einnetzen. In der Folgezeit wehrten sich die Glaubitzer tapfer, in der 31. Minute war es dann aber soweit. Stanley Rost nahm aus ca. 20 Metern Maß und traf zum Ausgleich ins linke Eck. Nur 2 Minuten später hätten die Hausherren allerdings schon wieder in Führung gehen können, ein verunglückter Rückpass von Boenke wird zur Großchance, doch Fischer im Tor pariert mit einer guten Fußabwehr. Dies sollte aber die letzte klare Torchance für Glaubitz in diesem Spiel sein und vor allem bei Standards zeigte sich in der restlichen Spielzeit der Klassenunterschied. Noch vor der Pause führte eine Ecke zur Führung, wieder ist es Rost der unbedrängt ins lange Eck einköpft.
Nach der Pause genügen 5 starke Minuten um den Sack zuzumachen. In der 55. Minute kann Rost nach schönem Querpass von Winkler sein drittes Tor erzielen. Nur eine Minute später führt wiederum eine Ecke zum Torerfolg. Ronny Kerber ist per akrobatischem Kopfball, 20cm über dem Boden, erfolgreich. In der 60. Minute war dann der Endstand perfekt. Felix Heinrich legte zum dritten Mal an diesem Tag auf und Stanley Rost erzielte sein viertes Tor, diesmal wieder per Kopf. In der Schlussphase vergab dann Winkler noch die riesige Chance zum 1:6 in Mario Gomez - Manier.
Positiv zu erwähnen ist noch, dass man es im Gegensatz zu den Glaubitzern schaffte, ohne Verwarnungen auszukommen. Die Hausherren hatten den Schuldigen vor allem im eigentlich gut leitenden Schiedsrichter gefunden, und so sah einer von ihnen noch zurecht die gelb - rote Karte, da er nach einigen Ermahnungen immer noch Grund zur Beschwerde sah. An Ende zählt im Pokal sowieso nur das Weiterkommen, und am Sonntag sah man, dass es auch anders gehen kann. Gleich 4 Kreisoberligisten (Coswig, Weinböhla, Leuben und Priestewitz) mussten gegen unterklassige Gegner die Segel streichen.

Aufstellung:
Fischer - Wohs, Kunitzsch, Boenke, Engelmann (Wendt), Koppen, Heinrich (Wießner), Rost, Kerber, Winkler, Kieback (Siebert)

Tore:
1:0 (10.)
1:1 Rost (31.)
1:2 Rost (41.)
1:3 Rost (55.)
1:4 Kerber (56.)
1:5 Rost (60.)


11. Spieltag - Keine Spannung im Spitzenspiel
Grün Weiß Coswig - SV Fortschritt Meißen West    4 : 0 (2:0)


Nachdem die Aufeinandertreffen beider Mannschaften in den letzten Jahren immer einen sehr knappen Ausgang nahmen, gab es diesmal einen deutlichen Sieg für Grün-Weiß gegen stark ersatzgeschwächte Meißner. Coswig übernahm von der ersten Minute an das Kommando und zeigte sich sowohl körperlich, als auch verbal deutlich präsenter. Schon in der 6. Minute konnten die Coswiger nach einem verunglückten Abschlag das 1:0 erzielen. Daniel Becker war mit gekonntem Heber der Torschütze. In der Folgezeit schnürte Coswig die Meißner in der eigenen Hälfte ein. Permanent rollten die Angriffe auf das Tor von Andre Baumgart, meistens konnte dabei gerade noch so zur Ecke geklärt werden. In dieser Phase kann sich Fortschritt Keeper Baumgart zweimal auszeichnen, als er Schüsse von Langer und Scheithauer spektakulär übers Tor lenkt. Doch auch Meißen kommt trotz der schwachen Vorstellung in Hälfte eins zu guten Gelegenheiten den Ausgleich zu erzielen. Kunitzsch und Rost treffen das Netz Mitte der ersten Halbzeit allerdings nur von Außen, bzw. von Oben. So kann Coswig dann doch einen der vielen Standards zum beruhigenden Halbzeitvorsprung nutzen. Nach der gefühlten 20ten Ecke wird der Ball 3x abgeblockt, bis Benny Hoheisel schließlich einschiebt. Kurz vor der Pause darf dann G/W Keeper Herzog auch mal mitmachen. Einen gefährlichen Kerber- Freistoß hält er allerdings in Klasse-Manier.
Nach der Pause merkte man Fortschritt an, dass sie das Spiel noch nicht verloren geben wollten. In der 50. Minute bietet sich die große Chance für Rost, doch er setzt den Ball aus Nahdistanz übers Tor. Nur 2 Minuten später versucht es der sehr agile Stanley Rost erneut, diesmal per Freistoß aus 25m. Doch wieder zeigt sich Schlussmann Karsten Herzog hellwach, und kann den gut getretenen Ball zur Ecke klären. In der Folgezeit kann Fortschritt die Coswiger nicht mehr gefährden. Stattdessen können diese mit zwei schnellen Kontern das Ergebnis noch auf 4:0 ausbauen. In beiden Fällen kann der eingewechselte Tino Thiele seine Torjägerqualitäten zeigen. Aufgrund der frühen Coswiger Drangphase kam in diesem Spiel keine wirkliche Spannung mehr auf. Die Grün-Weißen behalten verdient 3 Punkte auf heimischem Rasen, auch wenn das Ergebnis am Ende vielleicht etwas zu hoch ausgefallen ist.

Aufstellung:
Baumgart - Wohs, Herzog, Boenke, Kerber (Wießner), Engelmann, Braun, Rost, Kijas, Kunitzsch, Kieback

Tore:
1:0 (6.)
2:0 (36.)
3:0 (73.)
4:0 (90.)

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10. Spieltag - Alles was Fußball ausmacht!
SV Fortschritt Meißen West - Lommatzscher SV    3 : 3 (3:1)


An diesem Samstag sahen die ca. 150 Zuschauer auf dem Sportplatz am Juteplan, bei grandiosem Wetter, ein denkwürdiges Fußballspiel, in dem alles dabei war was den Fußball ausmacht. Der Lommatzscher SV, als Tabellenführer und Favorit angereist, versuchte dem sofort gerecht zu werden und konnte schon in der 6. Minute in Führung gehen. Kalkowski verschätzte sich bei einem langen Ball, und Jerome Wolf konnte den Ball cool über Baumgart ins Tor heben. Doch nur 4 Minuten später konnten die Meißner den Ausgleich erzielen. Stanley Rost war nach einem Freistoß von der Mittellinie am langen Pfosten per Kopf zur Stelle. In der Folgezeit findet Fortschritt immer bessere Mittel den LSV unter Druck zu setzen. In der 15. Minute ist der Ball erneut im Tor. Nach einem langen Ball aus der Meißner Hälfte rennen sich LSV- Schlussmann Marco Wolf und Abwehrchef Huste gegenseitig um, und Kieback schiebt ein. Der SR hat aber zum Erstaunen aller ein Foulspiel erkannt. In der 18. Minute muss Meißen erneut in Führung gehen. Pierre Wendt setzt sich über links durch und passt maßgenau auf Siebert, der nur noch den Fuß reinhalten muss. Der Ball trudelt aber am Tor vorbei. Ab der 30. Minute übernimmt dann aber Lommatzsch immer mehr das Kommando und kommt so zur nächsten guten Gelegenheit. Nach einer Ecke kommt ein Lommatzscher völlig frei aus 5m zum Kopfball. Kurze Zeit später hat der LSV Pech, dass es nach einem ungestümen Einsatz von Engelmann keinen Elfmeter gibt. Genau in dieser Druckphase fällt dann auch das schönste Tor des Tages, allerdings nicht für Lommatzsch. Ronny Kerber kann sich auf rechts gegen 3 Mann durchsetzen, lässt sich trotz Foulspiel nicht fallen und nagelt den Ball aus über 20 Metern ins lange Eck. Und Fortschritt kann sogar direkt nachlegen. Felix Heinrich zieht einen Freistoß kurz vor der Mittellinie direkt auf den Torhüter. Der sieht trotz der tiefstehenden Sonne äußerst unglücklich aus und wiederum Ronny Kerber hat keine Mühe, den Ball über die Linie zu drücken. Doch noch vor dem Pausenpfiff kann LSV Kapitän Mirko Beier seine Farben wieder heran bringen, doch auch er vergibt völlig freistehend per Kopf aus 5 Metern.
Es ging also mit 3:1 in die zweite Halbzeit, doch Lommatzsch machte sofort nach dem Wiederanpfiff klar, dass hier noch keine Entscheidung gefallen ist. Rene Müller setzt in der 49. Minute einen Freistoß aus mittiger Postion an die Latte. Eine Minute Später kann Meißens Schlussmann Baumgart einen straffen Schuss von der Strafraumkante parieren und in der 51. Minute verpasst Jerome Wolf eine Hereingabe nur um Zentimeter. In der 58. Minute ist es dann schließlich soweit. Baumgart kann einen harmlosen Schuss nicht festhalten, ein Lommatzscher schnappt sich den Ball und kann nur durch ein Foulspiel am Torschuss gehindert werden. Jerome Wolf verwandelt sicher zum Anschlusstreffer. Nur drei Minuten später pennt dann die gesamte Meißner Defensive. Ein Eckball wird kurz ausgeführt, der Ball in die Mitte geflankt und dort steht Maik Menzel der völlig unbehelligt zum 3:3 einköpfen kann. In der 65. Minute meldet sich dann Fortschritt nach schwachen 20 Minuten wieder im Spiel zurück. Kerber spielt einen ganz weiten Seitenwechsel auf Rost. Dieser nimmt den Ball an, düpiert einen LSV Verteidiger und wird anschließend deutlich sicht- und hörbar gefällt. Diesmal Pech für Meißen, auch hier bleibt der Pfiff aus. Wiederum nur eine Minute später ertönt allerdings ein Pfiff, Felix Heinrich muss nach seiner zweiten umstrittenen Verwarnung das Spielfeld verlassen. Das Spiel schien nun entgültig in die Hände des Favoriten überzugehen. Allerdings kann Lommatzsch in dieser Phase keine der guten Chancen nutzen. Die Beste vergibt erneut Wolf in der 72. min. Der Ball wird schnell in die Spitze gespielt, Jerome Wolf dreht sich kurz und setzt den Ball mit einem satten Linksschuss an die Latte. Die Ereignisse überschlugen sich aber weiterhin. In der 73. Minute dezimiert sich diesmal der LSV selbst. Tom Schwarzbach sieht ebenfalls nach einem Foulspiel seine zweite gelbe Karte. Und auch in Bezug auf das nicht gegebene Tor in der 1. HZ schafft Lommatzsch noch den Ausgleich. Nach einem Standard ist der Ball plötzlich im Tor, doch auch hier entscheidet der SR umstrittenermaßen auf Foulspiel. In der fünfminütigen Nachspielzeit bekommt dann plötzlich Fortschritt 2 Chancen das Spiel für sich zu entscheiden. Erst läuft Kieback nach schöner Einzelaktion allein aufs LSV Tor zu, eine Minute später hat Engelmann nach schönem Zuspiel von Kijas, aus gleicher Position die Führung auf dem Fuß. Doch in dieser Phase ist Marco Wolf hellwach und hält das Unentschieden für seine Mannschaft fest.
So blieb es in diesem fantastischen Spitzenspiel beim 3:3. Mit diesem Ergebnis konnten am Ende beide Mannschaften leben und feierten trotz der hitzigen 90 Minuten noch lange gemeinsam im Meißner Vereinsheim.

Aufstellung:
Baumgart - Wohs (Kunitzsch), Kalkowski, Boenke, Wendt - Engelmann, Heinrich, Rost, Kerber - Siebert (Kijas), Kieback

Tore:
0:1 (6.)
1:1 Rost (10.)
2:1 Kerber (39.)
3:1 Kerber (44.)
3:2 (58. FE)
3:3 (61.)

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9. Spieltag - Gute Chancenauswertung bringt die nächsten Auswärtspunkte
TSV Radeburg - SV Fortschritt Meißen West    0 : 2 (0:1)


In diesem Spiel konnte für Meißen nur gelten beim Aufsteiger Radeburg die vollen drei Punkte mitzunehmen, um am nächsten Wochenende als Tabellenzweiter gegen den Lommatzscher SV antreten zu können. Beide Mannschaften gingen von Anfang an konzentriert ins Spiel. So wurde in den ersten zwanzig Minuten auf beiden Seiten keine klare Torchance zugelassen. Die einzige aussichtsreiche Situation für Fortschritt entstand nach einem Kopfball von Kerber. Der Torhüter konnte den Ball nicht festhalten, doch keiner stand zum Einschuss bereit. Konnte Meißen in den ersten Minuten zumindest ein optisches Übergewicht im Mittelfeld herstellen, war es anschließend Radeburg, die das Zepter übernahmen. Fortschritt half Radeburg in dieser Phase mit haarstäubenden Ballverlusten innerhalb kürzester Zeit ins Spiel, doch Radeburg konnte daraus kein Kapital schlagen. In der 22. Minute strich der Ball haarschaf am Pfosten vorbei, und schon eine Minute später landet eine Flanke von Andre Scheiblich nach schönem Spielzug auf der Latte. In Minute 27 ist es dann Torwart Baumgart, der sich nach einem schönen Drehschuss von Andres Thieme auszeichnen kann. Fortschritt, in Person von Felix Heinrich, bestrafte diese Nachlässigkeiten im Abschluss in der 41. Minute. Heinrich spaziert durch die Radeburger Abwehr, wie im Training durch Slalomstangen und setzt den Ball aus 10 Metern unter die Latte.
In der zweiten Halbzeit braucht Radeburg wieder einige Minuten um ins Spiel zufinden. Wieder braucht Meißen nur 2 Chancen um den nächsten Treffer zu erzielen. In der 50. min scheitert Wohs noch aus abseitsverdächtiger Position. Sein Lupfer ist hierbei deutlich zu kurz angesetzt. Doch in der 57. Minute macht es Stanley Rost besser. Kunitzsch erobert sich im Mittelfeld den Ball und leitet an Rost weiter. Der spielt einen verzögerten Doppelpass über 15 Meter mit Heinrich, startet durch und netzt zum 2:0 ein. Radeburg zeigte sich in der Folge frustriert und machte mit einigen ruppigen Aktionen auf sich aufmerksam. Immer noch rätselhaft bleibt, wie der SR ein glasklares Nachtreten, mehr als 10 Meter abseits des Balles, trotz freier Sicht nur mit der gelben Karte bewerten konnte. In der Folgezeit konnte man weder von einer versuchten Aufholjadg Radeburgs, noch von einem souveränen Auftritt Meißens sprechen. Trotz der sicheren Führung spielte man auf weitere Tore, und fing sich vor allem nach Standards, brandgefährliche Konter ein. Doch vor allem der beste Torjäger Radeburgs, Christoph Berisch, traf alleine vor dem Tor gleich zweimal die falsche Entscheidung, indem er vesuchte den schlechter positionierten Mitspieler zu bedienen. So gewann am Ende mit Meißen die cleverere Mannschaft, die nun gegen Lommatzsch den Beweis erbringen kann, dass sie bei Bedarf in der Lage ist eine Schippe draufzulegen.

Aufstellung:
Baumgart - Wohs, Herzog, Boenke, Wendt - Kunitzsch (Kijas), Heinrich, Rost, Kerber - Siebert (Winkler), Kieback (Engelmann)

Tore:
0:1 Heinrich (41.)
0:2 Rost (56.)

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8. Spieltag - Mageres Spiel, spannende Schlussphase, gerechtes Unentschieden
SV Fortschritt Meißen West - SG Kreinitz    2 : 2 (0:0)


An diesem Samstag sahen die Zuschauer ein lange Zeit mäßiges Spiel. Besonders Wille und Biss wurden in diesem Spiel auf beiden Seiten lange vermisst. Fortschritt fand in den Anfangsminuten besser ins Spiel. Schon in der 2. Minute senkte sich ein verunglückter Volley - Schuss von Kalkowsky gefährlich auf das Tornetz der Kreinitzer. Kurze Zeit später zeigte der Kreinitzer Keeper Silberbauer zum ersten Mal sein ganzes Können. Kerber bringt den Ball nach schönem Konter nach Innen und Kalkowsky zieht mit links ab, doch der Torhüter pariert mit einer Großtat. In der Folgezeit passiert allerdings lange nichts. Erst in der 30. Minute taucht Kreinitz zum Ersten Mal im Meißner Strafraum auf, es wird allerdings sofort gefährlich. Schlussmann Baumgart ist nach einem angelupften Schuss schon geschlagen, doch Ronny Kerber hat aufgepasst und klärt 2 Meter vor der Linie. Dies war dann auch der Weckruf für Kreinitz, denn schon in der 40. Minute kommt es zur nächsten Großchance. Rene Kögler führt einen Freistoß schnell aus, Meißen pennt kollektiv, doch der Kreinitzer Lehmann vergibt leichtfertig, als er freistehend genau in die Mitte schiebt. In der 42. Minute meldet sich dann Fortschritt mit dem schönsten Angriff der ersten Hälfte wieder im Spiel zurück. Kalkowsky erobert im Mittelfeld den Ball und Heinrich schickt Rost über links auf die Reise. Der wiederum sieht den durchstartenden Kerber, doch wieder bleibt Peter Silberbauer der Sieger. Mit einer Glanzparade und etwas Glück lenkt er den Ball an die Latte. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte taucht wiederum Kreinitz noch einmal gefährlich vorm Meißner Tor auf. Doch nicht nur die Postion ist fast exakt die gleiche wie bei der ersten Kreinitzer Großchance, auch der Abschluss war nahezu eine Kopie, nur der Absender diesmal ein anderer.
Die zweite Halbzeit bot dann bis zur 80. Minute kaum noch erwähnenswerte Situationen. Einzig um die 60. Minute herum gab es zwei Aufreger. In beiden Toren zappelte einmal das Netz, doch auf der einen Seite hatte der Assistent die Fahne oben, auf der anderen Seite erkannte Schiedsrichter Schröter auf Foulspiel. So brachen also die letzten 10 Minuten an und zumindest der neutrale Beobachter kam nun voll auf seine Kosten. In der 81. Minute ging Fortschritt in Führung. Felix Heinrich konnte einen Querschläger mit der Brust behaupten, anschließend ließ er zwei Verteidiger alt aussehen und vollendete ins linke Angel. Diesmal konnte der starke Kreinitzer Keeper nichts machen. Doch schon im Gegenzug glich Kreinitz wieder aus. Fortschritt bekommt nach einer Ecke den Ball nicht weg und D. Seemann vollendet kompromisslos per Linksschuss ins kurze Eck. Kurze Zeit später zeigt sich dann der bis dahin unauffällige Rene Kögler. In aussichtsreicher Freistoßposition schnappt er sich sofort den Ball und visiert das rechte Tormanneck an. Eigentlich ein haltbarer Ball, doch Torhüter Baumgart bestaunt den Einschlag reaktionslos von der Mitte des Tores aus. Eine Minute später kann er aber mit einer guten Tat die Entscheidung verhindern, erneut war Kögler der Absender. In der Folgezeit zeigt Fortschritt aber doch noch eine Reaktion. In der Ersten von drei Nachspielminuten ist es dem besten Meißner an diesem Tag vorbehalten, den Ausgleich zu erzielen. Nach präziser Vorarbeit von Rost kann Ronny Kerber vollenden. So bleibt es bei einem gerechten Unentschieden, doch für beide Mannschaften war auch der Sieg möglich.

Aufstellung:
Baumgart - Wohs, Herzog, Boenke, Riedel - Kunitzsch (Winkler), Heinrich, Rost, Kerber - Siebert (Kieback), Kalkowsky

Tore:
1:0 Heinrich (81.)
1:1 (82.)
1:2 (87.)
2:2 Kerber (90.)

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7. Spieltag - Punkteteilung im Spitzenspiel
TuS Weinböhla - SV Fortschritt Meißen West    1 : 1 (1:0)


Am 7. Spieltag stand das Spitzenspiel an, der Tabellenerste empfing den Tabellenzweiten. Doch in der ersten Halbzeit zeigte einzig und allein Weinböhla warum sie oben stehen. Sie kontrollierten das Spiel und erarbeiteten sich immer wieder durch schnelle Bälle in die Spitze Torchancen. Die erste wirkliche Möglichkeit führt dann gleich zum Tor. Fortschritts Tormann Baumgart verschätzt sich bei einem Diagonalball völlig, und aus der eigentlich sicheren Beute entwickelt sich der Rückstand. Clever gemacht von Stefan Scheithauer, 1:0 für Weinböhla (10.). Die Führung spielte den Gastgebern in die Karten und es entwickelte sich ein einseitiges Spiel in der ersten Halbzeit. Die einzige Chance für Fortschritt erspielte sich Kerber mit einer schönen Einzelaktion selbst, doch Schlussmann Möve ist zur Stelle. Die Weinböhlaer hingegen mit zahlreichen Hochkarätern, doch der Ball will kein zweites mal ins Tor. In der 16. Minute klärt Baumgart gleich zweimal und in der 33. Minute trifft Spielmacher Nielebock nur das Außennetz. Kurz vor der Pause dann viel Glück für Meißen. Erst läuft Ricardo Schmidt völlig allein aufs Tor zu, doch er zeigt Nerven und setzt den Ball links vorbei. In der Nachspielzeit rettet die Latte für Meißen, diesmal ist Erik Müller der Absender. Über ein höheres Halbzeitergebnis hätte sich niemand beschweren dürfen!
Doch in der zweiten Halbzeit sahen die ca. 150 Zuschauer ein anderes Bild. Fortschritt fand nun besser in die Zweikämpfe im Mittelfeld und konnte so ein Übergewicht herstellen. In der 55. Minute dann der erste große Aufreger im Spiel. Nach einem Freistoß von Meißen checkt TuS - Schlussmann Möve den eigenen Mann um, der anschließend minutenlang behandelt wird, doch SR Pindorek pfeift Freistoß für Weinböhla. Ab diesem Zeitpunkt wurde das Spiel von Außen und Innen rassiger. In der 60. Minute belohnte sich Fortschritt für den Mehraufwand in der 2. Halbzeit. S. Rost legt per Kopf quer auf Ronny Kerber, der mit rechts einschießt - 1:1. Mannschaftskapitän P. Wendt hatte dem SR noch etwas mitzuteilen und sah noch vor dem Wiederanstoß die unnötige gelbe Karte. Im letzten Drittel der Partie wurde die Partie wieder ausgeglichener und beide Mannschaften hatten Chancen in Führung zu gehen. In der 81. Minute wird S. Rost lang geschickt - er versucht es mit dem Heber, doch der ist zu niedrig angesetzt. Im direkten Gegenzug ist es erneut R. Schmidt der die Chance zur Führung hat, doch wieder nur Außennetz. Kurze Zeit später hat er nach schöner Flanke die Chance per Kopfball, und wieder geht der Ball ein gutes Stück vorbei - dass war wohl nicht sein Tag. Die letzte erwähnenswerte Szene des Spiels ist dann ein Platzverweis. Nach einem Festhalten an der Außenlinie sieht Kapitän Wendt die Gelb - Rote Karte. Eine harte, aber letztendlich vertetbare Entscheidung.
Am Ende kann Fortschritt mit dem durchaus gerechten Unentschieden aufgrund der ersten Halbzeit besser leben als Weinböhla, als Gewinner kann man den Lommatzscher SV bezeichnen, der sich mit eigenem Heimsieg an die Tabellenspitze setzt.

Aufstellung:
Baumgart - Wohs, Herzog (Koppen), Boenke, Wendt - Kijas (Kieback), Heinrich, Rost, Kerber - Siebert (Kunitzsch), Kalkowski

Tore:
1:0 (10.)
1:1 Kerber (60.)

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6. Spieltag - Verdienter Sieg
SV Fortschritt Meißen West - SV Traktor Priestewitz    3 : 0 (1:0)


Am sechsten Spieltag konnte Fortschritt endlich mal wieder zuhause antreten. Zu Gast war die Mannschaft des SV Traktor Priestewitz, die als Aufsteiger mit bisher 7 Punkten durchaus im Soll ist. In der Abwehr musste wieder umgestellt werden, da an diesem Tag auch Daniel Wohs arbeitsbedingt fehlte. So rückte F. Herzog neu in die Mannschaft und Engelmann auf die Rechtsverteidigerposition.

Das Spiel begann sehr schwach mit vielen Ungenauigkeiten. Höhepunkt davon das Fehlpassfestival in der 12. Minute, infolge dessen die erste Chance für Priestewitz entsteht, doch Schlussmann Baumgart pariert gut. In den folgenden Minuten bekam Meißen vor allem nach Standards gute Gelegenheiten. Nachdem Kerber (14.) und Engelmann (18.) nach Ecken vergaben, folgte in der 27. Minute die Führung für Fortschritt. Ronny Kerbers scharf getretener Freistoß von rechts geht an Freund und Feind vorbei ins lange Eck. Doch schon eine Minute später hätte Priestewitz ausgleichen können, als Baumgart einen Schuss nach gutem Spielzug nur abprallen lässt. Eine weitere gute Chance vergab Boenke, der erneut nach einem Standard, freistehend vergibt.
In der zweiten Halbzeit kam nun Kalkowski für den angeschlagenen Engelmann ins Spiel, und zeigte sich sofort als belebendes Element. Endlich wurde auch mal aus der Distanz abgeschlossen, um die großen Unsicherheiten des Priestewitzer Tormanns an diesem Tag auszunutzen. In der 51. Minute hatte Priestewitz aber nocheinmal die große Chance zum Ausgleich. Wieder führt eine ganze Kette von Unzulänglichkeiten im Meißner Strafraum zu zwei sehr guten Abschlussgelegenheiten, doch Priestewitz lässt sie allesamt liegen. Kurze Zeit später dann aber die Vorentscheidung: Wieder ein Distanzschuss von Heinrich, diesmal lässt der Tormann prallen und der aufgerückte Roland Kijas staubt in alter Stürmermanier ab. In der 67. Minute macht dann Stanley Rost entgültig den Deckel auf das Spiel. Nach einem Standard von Fortschritt rücken alle Priestwitzer Verteidiger auf und spekulieren auf Abseits, doch Rost kommt eindeutig aus der "erlaubten Zone" und verwandelt sehenswert mit dem Hinterkopf ins lange Eck.
In der Schlussphase kann sich dann der Priestewitzer Schlussmann endlich einmal auszeichnen und pariert einen straffen Schuss von Heinrich mit einer schönen Flugeinlage.

Am Ende gewinnt Fortschritt aufgrund eines deutlichen Chancen - Plus verdient mit 3:0, das Spielniveau war dennoch zeitweise äußerst niedrig. Doch nun gilt es nach vorne zu schauen, zum schon immer brisanten Kreisderby TuS Weinböhla gegen Fortschritt. Diesmal kommt hinzu, dass der Tabellenerste auf den Tabellenzweiten trifft. Für Spannung sollte also ausreichend gesorgt sein und alle Beteiligten hoffen auf eine dementsprechende Kulisse in Weinböhla!

Aufstellung:
Baumgart - Engelmann (Kalkowski), Herzog, Boenke, Wendt - Kijas (Kunitzsch), Heinrich, Rost, Kerber - Siebert (Schreyer), Kieback

Tore:
1:0 Kerber (27.)
2:0 Kijas (55.)
3:0 Rost (67.)

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5. Spieltag - Schmeichelhafter Auswärtspunkt
SC Riesa - SV Fortschritt Meißen West    1 : 1 (1:0)


Das Spiel begann für Meißen unter schwierigen Bedingungen. Mit Rost, Kalkowski, Fischer und Dehmelt musste man vier absolute Stammkräfte ersetzen, und dass beim bisher sehr starken Aufsteiger SC Riesa. Trotzdem sollte die bestehende Weinfest - Serie weiter bestehen bleiben, auch wenn man sich manchmal nicht wirklich erklären kann wie eine solche Serie jemals zustande gekommen ist...

Riesa zeigte von der ersten Minute an, wer der Hausherr ist und nutzte die Fläche des sehr großen und breiten Platzes sehr gut aus. So musste der, an diesem Tag, sehr starke Andre Baumgart zum ersten Mal sein Können aufzeigen - er lenkte einen straffen Schuss über die Latte. Kurz darauf ging aber zum ersten Mal das Konzept unserer Mannschaft auf. Nach Ballgewinn wurde schnell gespielt und Winkler lief allein auf das Tor der Riesaer zu - allerdings konnten die Riesaer ihn noch stellen und er vertändelte den Ball. Anschließend war es aber vorbei mit Meißner Torchancen. Der Riesaer Keeper musste in der ersten Hälfte einzig und allein bei einem Kerber Freistoß eingreifen. Die Riesaer hingegen spielten einige vielversprechende Gelegenheiten heraus und kamen zum verdienten Führungstreffer aus kurzer Distanz in der 17. Spielminute.
Der zweite Durchgang begann dann allerdings gut für unser Team. Heinrich setzte endlich einmal entschlossen nach und wurde im Strafraum recht ungeschickt vom Torhüter der Riesaer umgerannt. Klare Sache - Elfmeter. Den verwandelte wiederum Felix Heinrich souverän zum Ausgleich. Doch dieses Erfolgserlebnis war auch gleichzeitig die letzte klare Offensivaktion unseres Teams. Im Anschluss drückte der SC Riesa nahezu bis zur 90. Minute und Meißen konnte sich an diesem Tag nicht über mangelndes Glück beschweren. Außerdem zeigte wie bereits erwähnt, der für Fischer eingesprungene Tormann Baumgart eine ganz starke Leistung.
In der 50. Minute wurde es das erste Mal brenzlig. Der erste Riesaer scheitert freistehend an Baumgart, den Nachschuss klärt Engelmann auf der Linie. In der 53. Minute wieder ein Riesaer völlig frei - drüber. Kurz darauf lenkt Baumgart einen Heber aus 25. Metern an die Latte. In der 60. Minute wird ein Kopfball erneut auf der Linie geklärt, und nur 3 Minuten später versagen einem Stürmer des SC Riesa erneut die Nerven als er alleine vorm Tor weit rechts vorbei schiebt. In der 72. Minute dann die größte aller Chancen - nach einer Flanke und einem guten Kopfball springt der Ball erneut an die Latte und kurz vor die Linie. Nun waren die schlimmsten Momente überstanden - Riesa rannte zwar weiter an, konnte aber keine weiteren Großchancen mehr erspielen. So blieb es beim glücklichen 1:1.

Ein erneuter Auswärtspunkt in einem sehr schweren Spiel für Meißen, doch man hätte sich auch über eine hohe Niederlage angesichts der vielen Chancen nicht beschweren dürfen. Die kämpferische Leistung, auf einem so großen Platz, zum Weinfest und bei sehr heißen Temperaturen war trotzdem ganz stark und am Ende ist Fußball eben ein Ergebnissport!

Aufstellung:
Baumgart - Wohs, Engelmann, Boenke, Wendt - Kunitzsch (Kijas), Heinrich, Theurich (Kieback), Kerber - Siebert, Winkler (Schilde)

Tore:
1:0 (17.)
1:1 Heinrich (49. FE)


4. Spieltag - Erste Saisonniederlage
SG Canitz - SV Fortschritt Meißen West    4 : 1 (1:1)


Am 4. Spieltag ging es zur SG Canitz, die nach dem knappen Aufstieg im letzten Jahr mit neuem Trainer, wie unsere Erste auch, einen wirklich gelungenen Saisonstart hinlegten. Damit war eigentlich vor dem Spiel klar das es eine sehr schwere Aufgabe werden wird. Zudem musste man urlaubsbedingt einige Ausfälle verkrafte, so das die Bank nur sehr dünn mit Spielern der zweiten Mannschaft besetzt war.

Doch in der Anfangsphase zeigte sich Fortschritt wieder einmal schläfrig und brauchte Zeit um ins Spiel zu finden. In dieser Phase hatte man riesiges Glück, nicht früh in Rückstand zu geraten. Die Canitzer spielten ihre Konterstärke gut aus und kamen so zur größten Chance der Anfangsphase. Eine scharfe Hereingabe von links konnte der Stürmer allerdings nicht im fast leeren Tor unterbringen. Nach weiteren gefährlichen Standards und brenzligen Situationen im Meißner Strafraum kam unser Team besser in Schwung. Einen schönen Spielzug durch die Mitte schloss D. Kieback volley ab, und der Ball knallte an die Latte. Kurz darauf spielte sich Fortschritt schön über links an die Grundlinie und P. Wendt brachte den Ball in den Rückraum nach Innen. Dort nahm Kai Winkler den Ball an und schloss mit Links ab - leider wieder nur Aluminium, diesmal der linke Torpfosten. Wieder nur wenige Minuten später drang Stanley Rost in den Strafraum ein, wird von einem Canitzer Verteidiger getroffen und Schiedsrichter Dirk Schacht zeigte auf den Punkt. Diesmal fühlte sich Ronny Kerber am sichersten und verlud den Torhüter der Canitzer - 1:0 (34.). Dorch kurze Zeit später stand schon wieder der Schiedsrichter im Mittelpunkt, diesmal gab es Stafstoß auf der anderen Seite. Nach einem Meißner Freistoß eroberten sich die Canitzer den Ball und spielten einen langen schnellen Ball nach vorne. Daniel Wohs konnte den Stürmer eigentlich stellen, zudem war kein Mitspieler mit nach vorne gelaufen. Trotzdem versuchte er per Grätsche zu klären, traf dabei aber weder Ball noch Gegenspieler. Der Canitzer nahm die Einladung allerdings an und ließ sich fallen. Für den Schiedsrichter schwer zu sehen, in jedem Fall gab es Elfmeter. Auch hier gab es für den Torwart überhaupt nichts zu halten. (39.)
In der zweiten Halbzeit war es nun unsere Erste die das Kommando übernahm. Den Gegner hatte man größtenteils unter Kontrolle und nach vorne spielte man gute Chancen heraus. Doch weder Kieback, noch Rost konnten ihre Chancen nutzen. In beiden Fällen vergaben sie freistehend, nachdem sie wunderbar freigespielt wurden. Und so wie es dann meistens kommt, so war es auch an diesem Tag. Wenn du deine Chancen nicht nutzt, dann bekommst du sie hinten eingeschenkt. Canitz brachte einen frischen Mann, der in einer seiner ersten Situationen gleich 4 Meißner Spieler stehen ließ und den Ball maßgenau nach Innen passte, dort hielt der Canitzer Stürmer den Fuß rein und die Heimmannschaft führte. Dies darf natürlich so in keinem Fall passieren. Eben dieser eingewechselte Spieler hatte noch einen weiteren Auftritt - doch unser Keeper reagierte gleich zweimal klasse. 10 Minuten später dann der entgültige Genickbruch für Fortschritt. Einem haarsträubenden Fehlpass im Mittelfeld folgte ein blitzschneller Konter, der zum 3:1 abgeschlossen wurde. Das 4:1 dann nocheinmal unglücklich für Meißen. Ein abgewehrter Standard wurde wieder hereingebracht, und sprang von mehreren Beinen hin und her einem Canitzer vor die Füße. Dieser schloss dann allerdings sehr scharf und überlegt, gegen die Laufrichtung von Torwart Fischer ab.

Am Ende steht ein nicht unverdienter Sieg für Canitz, das hohe Ergebnis täuscht aber ein wenig über das Chancenverhältnis hinweg, denkt man vor allem an die beiden Aluminiumtreffer in Halbzeit 1. Dies sollte aber kein Beinbruch sein, da man mit 9 Punkten nach nunmehr 4 Spielen immer noch sehr gut da steht.

Aufstellung:
Fischer - Wohs, Dehmelt, Boenke, Wendt - Kijas, Heinrich, Rost, Kerber - Kieback, Winkler

Tore:
0:1 Kerber (34. FE)
1:1 (39. FE)
2:1 (56.)
3:1 (71.)
4:1 (85.)


3. Spieltag - Bärenstarker erster Heimauftritt
SV Fortschritt Meißen West - FV Gröditz    3 : 1 (2:1)


Gröditz konnte man vor dem Spiel zurecht als Anstgegner von Fortschritt bezeichnen. In den letzten 4 Partien gab es überhaupt nichts zu holen. 4 Niederlagen und ein Torverhältnis von 1:15. Doch diesmal verlief der Saisonstart für Meißen gut, und Gröditz hat mit internen Problemen zu kämpfen.

Fortschritt begann selbstbewusst nach vorn zu spielen, Gröditz hingegen bediente sich von der ersten Minute an einer sehr harten Gangart. Schon in der 10. Minute kam es deshalb zu einem verletzungsbedingten Wechsel, so dass in der Abwehr umgestellt werden musste. Engelmann kam für Dehmelt in die Innenverteidigung ins Spiel. In den ersten Minuten brachte dies einige Unsicherheiten und Gröditz kam zu zwei guten Chancen, die sie allerdings nicht nutzen konnten. Die Abwehr fand sich im Laufe des Spiels immer besser und Fortschritt fand durch eine Standardsituation so richtig ins Spiel. Stanley Rost prüfte den Torhüter per Kopf und Daniel Kieback konnte zum 1:0 abstauben. Kurze Zeit später allerdings schon der Ausgleich. Die Gröditzer mit viel Platz, allerdings spielten sie das auch super aus Langer Ball, Verlängerung per Kopf und eiskalter Abschluss aus spitzem Winkel über Torhüter Fischer hinweg. Aber auch Gröditz fand dadurch keine Sicherheit und ab diesem Zeitpunkt beherrschte Fortschritt das Geschehen immer besser. Folglich war das 2:1 auch nicht unverdient. Heinrich brachte den zweiten Ball nach einer Ecke zum langen Pfosten, Ronny Kerber steht förmlich in der Luft und köpft perfekt gegen die Laufrichtung des Torhüters ins lange Eck.
In der zweiten Halbzeit war es dann vor allem kämpferich eine ganz starke Leistung. Gröditz konnte sich aus dem Spiel heraus kaum durchsetzen und auch die Standards wurden mit Geschick und Glück sehr gut verteidigt, auch wenn die Gröditzer im Schnitt deutlich mehr Körpergröße aufzuweisen hatten. Dazu kam, dass auch die Konter sehr gut gespielt wurden. Ca. in der 65. Minute hätte Kieback dann mit seinem zweiten Tor für die Vorentscheidung sorgen können. Rost setzt sich klasse durch und schießt, der Gröditzer Keeper kann wieder nur abklatschen lassen, doch Kieback trifft beim Nachschuss den Ball nicht richtig und ein Gröditzer Verteidiger klärt auf der Linie. Zehn Minuten vor Schluss war es dann aber soweit: Rost wird im Strafraum klar gefällt und Felix Heinrich verwandelt den Elfmeter eiskalt zur Entscheidung. In den letzten Minuten passiert dann nicht mehr viel und Fortschritt fährt auch zuhause 3 Punkte ein.
Der erste Tabellenplatz ist sicherlich als Momentaufnahme zu sehen, doch vor allem die 9 Punkte sind wichtig, denkt man daran, dass man im letzten Jahr nur 11 Punkte in der gesamten Hinrunde geholt hat!

Aufstellung:
Fischer - Wohs, Dehmelt (Engelmann), Boenke, Wendt - Kijas (Winkler), Heinrich, Rost, Kerber - Kieback (Siebert), Kalkowski

Tore:
1:0 Kieback (29.)
1:1 (33.)
2:1 Kerber (39.)
3:1 Heinrich (72. FE)


1. Hauptrunde Kreispokal - Souveränes Weiterkommen
Berbisdorfer SV - SV Fortschritt Meißen West    1 : 4 (0:3)


Zur ersten Pokalrunde ging es für Fortschritts Erste nach Berbisdorf und damit zum dritten Auswärtsspiel in Folge. Berbisdorf führt nach zwei Spieltagen nicht unerwartet die Tabelle der Kreisliga - Ost an und war damit ein wirklich schweres Los.

Doch das Spiel begann für Meißen exzellent. Schon in der ersten Minute verlängerte Kerber einen Freistoß, der Berbisdorfer Torhüter konnte nur abklatschen und Stanley Rost verwertete den Abpraller zum 1:0. Besonders nach Standards war Fortschritt an diesem Tag bärenstark. Es entsprangen weitere Chancen nach Standards, nahezu jeder Freistoß war gefährlich und nach ungefähr 20 Minuten flog ein Freistoß von Heinrich an Freund und Feind vorbei direkt ins Tor. Noch vor der Pause köpfte dann wiederum Kerber eine Heinrich - Ecke perfekt ins lange Eck, das 3:0 und damit eine Vorentscheidung. Die Berbisdorfer gefielen zwar im Spielaufbau, konnten aber kaum zwingende Chancen rausspielen. Fortschritt hatte seine Schwächen vor allem im Spielaufbau, konnten aber letztendlich die erste Hälfte souverän gestalten.
Die zweite Hälfte ist schnell erzählt. Berbisdorf versuchte Ergebniskosmetik zu betreiben und Fortschritt konterte, ließ aber selbst beste Chancen auf. Dann wurde P. Wendt klar im Strafraum von hinten getroffen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Dirk Siebert sicher im linken Eck zum 4:0. Folgend gab es einige Wechsel, zum Teil verletzungbedingt, die zu einigen Umstellungen führten. Leider kam es auf diese Weise noch zum verdienten Ehrentreffer für Berbisdorf, die in der Schlussphase noch öfters gefährlich auftauchten. Das 4:1 enstand durch einen direkt verwandelten Freistoß aus 18m. Fortschritt vergab noch 2 "Hundertprozentige" und so blieb es in der Schlussviertelstunde beim 4:1. Eine gute Leistung, die aber vor allem im Spielaufbau und im Spiel nach vorne noch steigerungsfähig ist.

Aufstellung:
Fischer - Engelmann, Dehmelt, Boenke (Wohs), Wendt (Kunitzsch) - Kijas, Heinrich, Rost, Kerber (Winkler) - Siebert, Kalkowski

Tore:
0:1 Rost
0:2 Heinrich
0:3 Kerber
0:4 Siebert (FE)
1:4


2. Spieltag - Glücklicher Auswärtssieg
1. FC Radebeul - SV Fortschritt Meißen West    1 : 2 (0:1)


Nach langer Zeit ging es für die 1. Mannschaft wieder einmal nach Radebeul. Nach dem guten Saisonauftakt sollte mit fast unverändertem Personal wieder etwas mitgenommen werden. Die Radebeuler starteten ihrerseits schlecht mit einem 0:4 in Canitz.

Der Trainer erhoffte sich das durch den Sieg in Leuben etwas Sicherheit in die Mannschaft gekommen ist, allerdings begann Fortschritt noch nervöser als in der Vorwoche. Man hatte hier großes Glück, dass der Gastgeber nicht früh in Führung ging. Besonders T. Dehmelt hatte sich in der Anfangsphase noch nicht gefunden und leistete sich 2 haarsträubende Ballverluste. In beiden Fällen konnte die Situation aber noch entschärft werden, bevor es zum Torschuss kam, einmal hatte dabei Torhüter Fischer Glück, dass der Radebeuler Stürmer über ihn sprang, statt sich fallen zu lassen. Ansonsten wäre der Schiedsrichter wohl nicht an der roten Karte wegen Notbremse vorbeigekommen. Einen weiteren gut vorgetragenen Angriff entschärfte Fischer allerdings klasse. Nun kam endlich etwas mehr Sicherheit ins Spiel, es wurden kaum Torchancen zugelassen und vorne wurde ein riesiger Abspielfehler in der Radebeuler Abwehr von Stanley Rost eiskalt ausgenutzt (15.). Er eroberte sich den Ball und schob sicher rechts unten ein. Durch einen Konter hätte man schon vor der Halbzeit mit 2:0 führen können, doch auch die knappe Führung war schon schmeichelhaft.
In der zweiten Halbzeit begann Meißen besser, besonders die Standards kamen nun sehr gefährlich. Den erste Kopfball von S. Rost konnte der Radebeuler Torhüter noch ganz stark parieren, bei einem Kerber- Freistoß von rechts sah er allerdings unglücklich aus - Rost konnte unbedrängt einköpfen (59.). Nun war das Spiel eigentlich entschieden, doch anstatt die Räume eng zu machen und auf Konter zu lauern drückte Meißen unbedacht auf weitere Tore. Auf diese Weise brachte man Radebeul wieder ins Spiel. Es gab viele gefährliche Standards, eine verunglückte Flanke sprang auf die Latte, und in der 77. Minute brachte der gerade eingewechselte Radebeuler Stürmer seine Farben wieder heran. Meißen konnte sich kaum befreien, eine weitere verunglückte Flanke flog nur von oben auf die Latte, aber Großchancen entstanden nicht mehr.

Am Ende steht ein sehr glücklicher Sieg für Meißen, doch man nimmt die Auswärtspunkte gerne mit. Man kann sich dabei vor allem beim Doppeltorschützen Stanley Rost bedanken. Die faire Radebeuler Mannschaft muss vor dem Tor und vor allem bei Standards cleverer werden, damit sie verdiente Punkte auch einfahren kann.

Aufstellung:
Fischer - Wohs, Dehmelt, Boenke, Wendt - Kijas, Heinrich, Rost, Kieback (da Silva Crespo) - Siebert (Kerber), Kalkowski (Naumann)

Tore:
0:1 Rost (15.)
0:2 Rost (59.)
1:2 (77.)


1. Spieltag - Gelungener Saisonauftakt
Fortuna Leuben - SV Fortschritt Meißen West    0 : 3 (0:1)


Die letzten 3 Begegnungen zwischen diesen beiden Mannschaften konnte Leuben gewinnen, und Fortschritt damit immer empfindliche Niederlagen zufügen. Diesmal sollte unter dem neuen Trainer Mario Riedel endlich mal wieder etwas aus Leuben mitgenommen werden. Das Personal war im Vergleich zur Vorsaison kaum verändert.

Nach nervösem Beginn fand Fortschritt immer besser ins Spiel und hatte durch J. Kalkowski die große Chance zur Führung. Der Ball strich in der 20. Minute aber knapp am Pfosten vorbei. Meißen machte das Spiel und wurde Mitte der 1. Halbzeit mit der Führung belohnt. Einen scharf getretenen Freistoß von Felix Heinrich lenkte sich der Leubener Torwart selbst ins Tor. Weitere Chancen wurden vergeben und so kam Leuben besser ins Spiel, auch wenn man das Fehlen von Jens Thieme doch schon deutlich merkte. Bis zur Halbzeit musste Torwart Maik Fischer zweimal ernsthafter eingreifen.
Nach der Halbzeit drückte Fortschritt auf die Führung, vergab aber selbst größte Chancen. Bei D. Siebert stand noch der Pfosten im Weg, S. Rost scheiterte im Nachschuss am glänzend reagierenden Torhüter der Leubener. Im Anschluss hatte Fortschritt viel Glück als der Schiedsrichter ein klares Handspiel im Strafraum übersah. Im darauffolgenden Gegenangriff gingen deshalb dem Leubener D. Thieme die Nerven durch, und er sah für seine Attacke zurecht die gelb-rote Karte.
Nun spielte Fortschritt das Spiel sicher zu Ende und konnte noch zweimal treffen. Siebert vollendete dabei den schönsten Spielzug der Partie. Nach einer Ballstaffette über rechts flankt D. Wohs den Ball nach Innen. J. Kalkowski leitet direkt weiter und Dirk Siebert drückt den Ball mit dem Kopf über die Linie.
Das 3:0 enstand durch eine verwandelten Foulelfmeter (Foul an P. Wendt) von Felix Heinrich.

Aufstellung:
Fischer (Baumgart) - Wohs, Dehmelt, Boenke, Wendt - Kijas (Engelmann), Heinrich, Rost, Kerber (Schreier) - Siebert, Kalkowski

Tore:
0:1 Heinrich (35.)
0:2 Siebert (65.)
0:3 Heinrich (71. FE)